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Warum Börsenrekorde Anleger nicht nervös machen sollten

Dax mit neuer Bestmarke Warum Börsenrekorde Anleger nicht nervös machen sollten

Börsenindizes geben die Stimmungen an den Finanzmärkten wieder. Und die ist derzeit blendend. Einige Experten warnen allerdings schon wieder vor zu viel Euphorie. Was sollten Anleger nun beachten?

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Der deutsche Aktienmarkt sorgt mit weiteren Rekorden für Aufsehen.

Quelle: Boris Roessler/dpa

Frankfurt/Main. Ob in den USA oder Deutschland: Die Aktienindizes sind auf Rekordjagd. Der Dax steig am Dienstag (23. Januar) zwischenzeitlich auf ein Rekordhoch von fast 13 600 Punkten und war damit nicht mehr weit von der Marke von 14 000 Punkten entfernt.

Manche Anleger stellen sich schon die Frage: Kommt ein Crash? Wenn ja, wann? Die Antwort: Es kann Aktionären im Prinzip egal sein. Denn wer lange genug dabei bleibt, kann auch größere Rückgänge verkraften.

Nach aktuellen

Berechnungen des Deutschen Aktien-Instituts (DAI) lagen die jährlichen Renditen für einen Anlagezeitraum von 20 Jahren in der Vergangenheit allein beim Dax im Schnitt bei rund 9 Prozent. Verluste mussten die Anleger über solche Zeiträume nicht fürchten. Selbst im schlechtesten erfassten 20-Jahre-Zeitraum lag die jährliche Rendite bei fast 6 Prozent. Das heißt: Wer dabei blieb, konnte zum Beispiel das Platzen der Immobilienblase oder auch die Kurseinbrüche am sogenannte Neuen Markt zu Anfang der 2000er Jahre überstehen.

Gut geeignet für den Einstieg sind sogenannte passive ETFs. Das sind börsengehandelte Fonds, die einen Aktienindex nachbilden und damit auch dessen Wertentwicklung abbilden. Wichtig für den Anlageerfolg: "Sichern Sie zuerst alle existenziellen Risiken ab", rät Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. "Dann sind sie nicht gezwungen bei finanziellen Engpässen zu verkaufen." Und: "Stellen Sie sich gedanklich grundsätzlich auf Kursrückgänge ein. Immer wenn die Börsen in die gleiche Richtung laufen, gerät dieses Risiko in den Hintergrund." Helfen kann es auch, wenn Anleger nach dem Kauf nicht jeden Tag nachschauen, wie die Kurse gerade stehen.

dpa

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