Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Finanznews Pflege von Angehörigen kann für Rente angerechnet werden
Mehr Finanzen Finanznews Pflege von Angehörigen kann für Rente angerechnet werden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:40 04.05.2018
Der Gesetzgeber zählt die ehrenamtliche Pflege wie eine Erwerbsarbeit. Die Rentenbeiträge trägt die Pflegekasse des Gepflegten. Quelle: Mascha Brichta
Berlin

Wer seine Erwerbstätigkeit für die Pflege eines Angehörigen einschränkt oder aufgibt, erwirbt in dieser Zeit entsprechend geringere Rentenansprüche. Allerdings gibt es hierfür einen Ausgleich, erklärt die

Deutsche Rentenversicherung Bund.

Denn der Gesetzgeber zählt die ehrenamtliche Pflege bei der Rente wie eine Erwerbsarbeit. Die dafür zu zahlenden Rentenbeiträge trägt die Pflegekasse des Gepflegten.

Die Höhe der Rentenbeiträge richtet sich nach dem Pflegegrad des Pflegebedürftigen und nach dem Umfang, in dem professionelle Pflegedienste bei der Versorgung helfen. Als Faustregel gilt: je höher der Pflegegrad und je weniger professionelle Unterstützung, desto mehr Rente bekommen Pflegende für ihre Tätigkeit.

Wichtig zu beachten: Wer die Pflege übernimmt, darf das nicht erwerbsmäßig tun. Zudem muss die Pflege mindestens zehn Stunden, verteilt auf wenigstens zwei Tage pro Woche, in häuslicher Umgebung erfolgen. Werden mehrere Personen gepflegt, können die einzelnen Pflegezeiten zusammengerechnet werden.

Beim Pflegebedürftigen selbst muss mindestens der Pflegegrad 2 festgestellt worden sein. Eine gegebenenfalls neben der Pflege noch ausgeübte Tätigkeit darf 30 Stunden in der Woche nicht überschreiten.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Per Smartphone-App bezahlen bisher nur wenige Bundesbürger. Berater glauben nun, dass sich die Technik erst gar nicht flächendeckend durchsetzt. Denn es nahen schon neue Verfahren.

03.05.2018

Die Meldeämter liefern dem Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio erneut Daten. Dieser gleicht sie mit seinen eigenen ab. So soll überprüft werden, ob es Beitragspflichtige gibt, die bisher noch nicht zahlen. Das dauert allerdings seine Zeit.

02.05.2018

Hartz-IV Empfänger dürfen auch im Widerspruchsurteil Unterlagen einreichen. Akzeptiert werden müssen hier auch Originaldokumente, denn Sozialverfahren sind für die Leistungsempfänger gebühren- und auslagenfrei.

02.05.2018