Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Kfz-Kasko: Auf Klausel zu grober Fahrlässigkeit achten

Verbraucher Kfz-Kasko: Auf Klausel zu grober Fahrlässigkeit achten

Mit Tempo 130 und stark abgefahrenen Reifen auf der Autobahn unterwegs - so ein Verhalten ist grob fahrlässig. Passiert dann ein Unfall, muss die Kasko-Versicherung nicht in jedem Fall für Schäden aufkommen. Was Autofahrer bei der Tarifsuche beachten sollten.

Voriger Artikel
Kein generelles Umtauschrecht beim Kauf im Laden
Nächster Artikel
Kein Familienkontakt: Erbausschlagungsfrist beginnt später

Wer eine Kfz-Kasko-Versicherung abschließt, prüft am besten, ob der Versicherer auch bei grober Fahrlässigkeit für den entstandenen Schaden aufkommt.

Quelle: Jens Schierenbeck

Berlin. Bei der Kfz-Kasko-Versicherung sollten Autofahrer darauf achten, dass der Versicherer auch bei grober Fahrlässigkeit zahlt. Der Versicherungsschutz gilt dann auch bei schwerem Fehlverhalten des Versicherten.

Eine entsprechende Klausel sollte im Vertrag nicht fehlen, rät die Stiftung Warentest in Berlin. Sie lautet etwa: "Wir verzichten auf den Einwand der grob fahrlässigen Herbeiführung eines Schadens".

Denn sonst kann der Versicherer die Leistungen kürzen oder kommt unter Umständen für Schäden gar nicht auf, wenn der Versicherte besonders unachtsam war. Das gilt auch für Hausrat-, Reisegepäck- oder Wohngebäude-Versicherungen. Die Kfz-Haftpflicht- und die private Haftpflicht-Versicherung müssen hingegen auch bei grober Fahrlässigkeit voll zahlen.

Typische Fälle für grobe Fahrlässigkeit sind etwa, wenn man zu Hause eine Kerze anzündet und dann den Raum verlässt. Oder eine Wunderkerze neben einem Weihnachtsbaum anzündet.

Wichtig zu wissen: Die Klausel hilft nicht immer. Das gilt zum einen, wenn der Versicherte seine Vertragspflichten verletzt - also etwa wenn ein Eigentümer seine Wasserleitungen nicht vor Forst schützt und dann durch einen Rohrbruch ein Wasserschaden entsteht. Zum anderen, wenn ein Fahrer etwa Alkohol oder Rauschmittel konsumiert und dann einen Unfall baut. Dann müssen häufig Gerichte entscheiden, ob der Versicherer den Schaden erstatten muss.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Finanznews
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • Digital Abo

    "DNN Digital Abo" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, das Sie überall und rund um die Uhr nutzen können -... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr