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Gesetzliche Neuregelungen zum Februar

Verbraucher Gesetzliche Neuregelungen zum Februar

Ab Februar treten einige gesetzliche Neuregelungen in Kraft: Die Umzugskostenpauschale wird höher, die Gurtpflicht für den Transport von Rollstuhlfahrern verändert sich und in Hautcremes ist ein bestimmter Konservierungsstoff verboten.

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Die steuerlich absetzbaren Pauschbeträge für einen beruflich bedingten Umzug steigen zum 1. Februar 2017.

Quelle: Bodo Marks

Berlin. Umzugskosten für einen beruflich bedingten

 

Wohnungswechsel können stärker als bisher beim Fiskus geltend gemacht

 

werden. Zum 1. Februar wird die "Umzugskostenpauschale" erneut

 

angehoben. Daneben gibt es weitere Neuregelungen.

Dazu gehört nach Angaben der

 

Bundesregierung ferner eine erweiterte Gurtpflicht beim Transport von

 

Rollstuhlnutzern. Zudem dürfen Hautcremes keinen allergieauslösenden

 

Wirkstoff enthalten.

Neuregelungen, die im Februar in Kraft treten:

UMZUGSKOSTENPAUSCHALE: Die Umzugskosten für einen beruflich bedingten

 

Umzug können als Werbungskosten angegeben werden. Die steuerlich

 

absetzbaren Pauschbeträge werden zum 1. Februar 2017 erhöht. Für

 

Singles steigt die Pauschale um 18 auf 764 Euro, für Verheiratete und

 

Lebenspartner um 31 Euro auf 1528 Euro. Für jede weitere im Haushalt

 

lebende Person steigt die Pauschale von 329 auf 337 Euro. Kommt ein

 

Kind in der neuen Schule nicht mit und wird daher Nachhilfeunterricht

 

erforderlich, können diese Kosten nach früheren Angaben des

 

Steuerzahlerbundes bislang bis maximal 1882 Euro abgesetzt werden, ab

 

Februar dann bis 1926 Euro.

GURTPFLICHT: Zum 1. Februar wird ein Bußgeld fällig, wenn Autofahrer

 

Rollstuhlnutzer befördern und sich nicht an die erweiterte

 

Gurtpflicht halten. Sowohl der Rollstuhl als auch der Nutzer müssen

 

in einem speziellen Rückhaltesystem gesichert sein. Die Regelung gilt

 

nach Regierungsangaben seit Juni 2016, wird aber erst jetzt geahndet:

 

Bei einem Verstoß drohe ein Bußgeld zwischen 30 und 35 Euro.

HAUTCREMES: Künftig darf laut Bundesregierung der Konservierungsstoff

 

Methylisothiazolinon, der oft Allergien auslöse, nicht mehr in

 

Hautcremes und Lotionen eingesetzt werden. Das Verbot gelte für

 

sämtliche Kosmetikprodukte, die vom 12. Februar an in den Handel

 

kommen.

dpa

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