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Finanznews Geldanlage mit dem Schwarm - Crowdfunding birgt Risiken
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14:02 21.08.2017
Beim Crowdfunding genügt oft schon eine Investition von wenigen Euros. Doch scheitert das finanzierte Projekt, geht das Geld meist verloren. Quelle: Henning Kaiser/dpa
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Berlin

Egal ob Immobilien, Energieprojekte oder Unternehmen - über Crowdfunding können sich Anleger mit kleinen Beträgen an großen Projekten beteiligen. Ein Einstieg ist bei manchen Angeboten schon ab 10 Euro möglich, berichtet die Zeitschrift "Finanztest" (Heft 9/2017) der Stiftung Warentest.

Bis zu neun Prozent Rendite sollen möglich sein. Doch eine

Untersuchung von insgesamt 22 Crowdfunding-Plattformen zeigt: Die Risiken sind groß.

Der Grund: Anleger beteiligen sich über Plattformen an Unternehmen oder Projekten, sie haben meist keine Mitspracherechte und binden ihr Geld häufig für Jahre, berichtet "Finanztest". Was an Rendite herauskommt, ist ungewiss. Es hängt davon ab, wie das Unternehmen sich am Markt etabliert. Im schlimmsten Fall geht der Einsatz verloren. Anleger sollten daher genau überlegen, welcher Idee oder welchem Projekt sie ihr Geld anvertrauen. Worauf es ankommt: 

- Rendite: Schwarmfinanzierung ist bei Immobilienprojekten beliebt. Anbieter stellen zwischen 5 und 7 Prozent Rendite im Jahr in Aussicht. Interessenten sollten aber darauf achten, für welche Immobilie das Geld verwendet wird. Grundsätzlich gilt: je höher das Risiko, desto höher die versprochene Rendite.

- Erfahrung: Mit einer zündenden Idee viel Geld verdienen - das versprechen Start-ups. Verschiedene Plattformen ermöglichen die Beteiligung an Projekten aus Branchen wie Medizintechnik oder Nahrungsmitteln. Hier sollten Anleger vor allem auf das Geschäftsmodell schauen. Bei neu gegründeten Unternehmen mit unerfahrenen Gründern lauern hohe Risiken.

- Bedingungen: Rendite können Schwarm-Anleger auch bei Energieprojekten erzielen. Über die entsprechenden Plattformen kann entweder in neue Projekte, die Verbesserung von bestehenden Anlagen oder in Maßnahmen zur Energieeinsparung investiert werden. Wichtig hier: Gibt es keine Einspeisevergütung, kommt es auf die Zahlungsfähigkeit des Vertragspartners an.

dpa

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