Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Finanznews Erblasser ändert Pläne: Besser neues Testament aufsetzen
Mehr Finanzen Finanznews Erblasser ändert Pläne: Besser neues Testament aufsetzen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:51 06.11.2017
Wer sein Testament ändert, sollte besser ein neues aufsetzen. Foto: Frank May/dpa
Anzeige
München

Wenn sich die Pläne eines Erblassers ändern, sollte er vorsorglich ein Testament neu aufsetzen. Darin sollte er frühere Verfügungen ausdrücklich widerrufen, informiert das Deutsche Forum für Erbrecht.

Eine Neuaufsetzung ist sogar sinnvoll, wenn seine neuen Wünsche mit der gesetzlichen Erbfolge übereinstimmen. Und es gilt insbesondere, wenn von der früheren Testamentsversion Kopien im Umlauf sind.

Denn dann könnte eine Person, die in der früheren Testamentsversion begünstigt wurde, beim Gericht die alte Kopie einreichen. Der neue Erbe müsste dann beweisen, dass der Erblasser das frühere Testament bewusst vernichtet hat, um es aufzuheben. In der Praxis ist es schwierig, dies durch Indizien nachzuweisen. Der neue Erbe könnte unter Umständen nach dem Tod des Erblasser also in Beweisnot kommen.

In der Regel reicht es also nicht, das Dokument zu zerreißen und wegzuwerfen. Auch wenn laut

Bürgerlichem Gesetzbuch gilt, dass ein Erblasser ein früheres Testament durch eine bewusste Vernichtung aufheben kann (Paragraf 2255).

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Hartz-IV-Empfänger erhalten mehr Geld. Der Bundesrat hat eine Anhebung der Regelsätze gebilligt.

03.11.2017

Um sich im harten Wettbewerb zu behaupten, investieren Deutschlands Supermarktketten und Discounter zurzeit viel Geld in die Modernisierung ihrer Filialnetze. Muss der Verbraucher dafür am Ende die Zeche zahlen?

03.11.2017

Für das Radio im Firmenwagen ist ein Rundfunkbeitrag fällig. Wird das Auto verkauft, erlischt die Beitragspflicht automatisch - hat sich eine Frau gedacht. Die böse Überraschung kam in Form einer Nachzahlung. Dagegen klagte sie.

03.11.2017
Anzeige