Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 2 ° Schneeregen

Navigation:
Google+
Der Rundfunkbeitrag: Wer kann sich befreien lassen?

Verbraucher Der Rundfunkbeitrag: Wer kann sich befreien lassen?

In der Bundesrepublik ist die Rundfunkgebühr sehr umstritten. Viele halten sie für unfair und hinfällig. Manche Bürger können sich jedoch von ihr befreien lassen, wenn sie bestimmte Bedingungen erfüllen.

Voriger Artikel
Jobcenter kann Arbeitslosen Urlaub nicht einfach untersagen
Nächster Artikel
Auch Testamentskopie kann als Erbnachweis ausreichen

Unter bestimmten Bedingungen können sich manche Bürger von dem Rundfunkbeitrag befreien lassen. Allerdings müssen sie sich aktiv darum kümmern.

Quelle: David Ebener

Berlin. Der Rundfunkbeitrag schlägt monatlich mit 17,50 Euro zu Buche - doch nicht jeder muss ihn zahlen. Einige Menschen können sich von dem Beitrag für den öffentlich-rechtliche Rundfunk befreien lassen oder eine Ermäßigung beantragen.

Wichtig ist dabei, dass Betroffene die

Befreiung vom Rundfunkbeitrag aktiv beantragen. Automatisch ergibt sie sich nicht. Formulare für Anträge sind auf der

Webseite zu finden. Zusammen mit den Belegen muss der ausgedruckte und unterschriebene Antrag per Post verschickt werden. Doch mit welcher Begründung können Verbraucher sich überhaupt befreien lassen?

Soziale Gründe: Menschen, die wenig Geld zur Verfügung haben, können eine Befreiung beantragen. Das trifft zum Beispiel für Empfänger von Sozialgeld, Hartz IV oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zu. Auch Sonderfürsorgeberechtigte oder Empfänger bestimmter Pflegeleistungen können einen Antrag stellen.

Ausbildungsförderung: Auch Studenten und Auszubildende, die Bafög, Berufsausbildungsbeihilfe oder Ausbildungsgeld erhalten und nicht bei ihren Eltern wohnen, können sich befreien lassen.

Gesundheitliche Einschränkungen: Menschen mit erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen können ebenfalls eine Befreiung beantragen. Dazu zählen zum Beispiel Taubblinde, Empfänger von Blindenhilfe, Gehörlose oder behinderte Menschen, deren Grad der Behinderung nicht nur vorübergehend wenigstens 80 Prozent beträgt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Finanznews
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • Digital Abo

    "DNN Digital Abo" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, das Sie überall und rund um die Uhr nutzen können -... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr