Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Familie Katzenbiss vor allem für immungeschwächte Kinder gefährlich
Mehr Familie Katzenbiss vor allem für immungeschwächte Kinder gefährlich
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:48 12.04.2018
Das Spielen mit dem Stubentiger ist nicht ganz harmlos. Quelle: Roland Weihrauch
Berlin

Sind Kinder noch sehr klein oder haben eine Immunschwäche, sollten sie besonders vorsichtig im Umgang mit Katzen sein. Denn streunende oder flohbefallene Tiere können beim Beißen, Kratzen oder Ablecken einer verletzten Hautstelle die Katzenkrankheit (KKK) übertragen.

Der Erreger der Krankheit ist das Bartonella-Bakterium, das vor allem junge Katzen häufig in sich tragen. Bei einer Immunschwäche kann die Krankheit zu einer Blutvergiftung oder Blutungen führen, warnt der

Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte.

Als erstes Anzeichen einer Infektion entwickelt sich meist nach 3 bis 14 Tagen an der Biss- oder Kratzstelle eine Pustel, die wie ein Insektenstich aussieht. Innerhalb von einer paar Wochen schwellen dann Lymphknoten an, manche Kinder bekommen Fieber und fühlen sich matt. Ein Bluttest kann den Befall mit Bartonella-Bakterien bestätigen. Behandelt wird die Infektion dann mit Antibiotika.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Experten halten Folgemilch für unnötig. Sie ist ernährungsphysiologisch irrelevant und kann durch überflüssige Inhaltsstoffe gar eine Belastung für den kleinen Organismus darstellen.

11.04.2018

Gleichgewichtsgefühl und Koordination sind die Fähigkeiten, die das Kind zum Radfahren benötigt. Das Laufrad bietet dafür die optimalen Bedingungen. Da Stürze anfangs vorkommen, sollte das Kind einen Helm tragen.

11.04.2018

Egal, ob man sich ständig streitet, oder ob man ein Herz und eine Seele ist: Die Beziehung zu Geschwistern prägt das Leben. Eine laienpsychologische These scheint allerdings nicht haltbar.

09.04.2018