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Familie Beim Reden mit Kindern wenig "nicht" und "nein" verwenden
Mehr Familie Beim Reden mit Kindern wenig "nicht" und "nein" verwenden
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13:47 04.07.2018
«Spiel nicht mit dem Rasensprenger!» Im Gespräch mit kleinen Kindern sollte man Verneinungen vermeiden. Quelle: Oliver Dietze
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Baierbrunn

Manchmal machen kleine Kinder genau das Gegenteil von dem, was man zu ihnen sagt. Ein Beispiel: Im Garten steht das Planschbecken, das Kind nimmt den Wasserschlauch und spritzt wild um sich.

Sagt die Mutter: "Spritz nicht mit dem Wasser", entwickelt das Kind erstmal nur ein Bild vom Wasserspritzen. Um den Zusatz "nicht" zu verarbeiten, muss das Gehirn das Gegenteil des Bildes entwickeln - also nicht mit dem Wasser zu spritzen. Ein komplexer Vorgang, der bei kleinen Kindern etwas länger dauert, sagt Erziehungsberaterin Sabine Schäfer in der Zeitschrift "Baby und Familie" (Ausgabe 7/2018).

Besser ist es, die Verneinung wegzulassen und konkret zu sagen, was das Kind machen soll - etwa: "Mach das Planschbecken voll" oder "Gieß den Rasen".

dpa

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