Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Deine Tierwelt Mehr Wolf-Hund-Mischlinge zu erwarten
Mehr Deine Tierwelt Mehr Wolf-Hund-Mischlinge zu erwarten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:51 20.06.2018
In Deutschland kommt es immer häufiger zu Paarungen zwischen Wölfen und Hunden. Dabei entstehen Wolfshybride, die weniger scheu und somit gefährlicher sein können. Quelle: Bernd Thissen
Anzeige
Mainz

Mit der Ausbreitung des Wolfes in Deutschland wächst die Wahrscheinlichkeit für Paarungen mit Hunden. "Theoretisch können Wolfshybride überall dort entstehen, wo Wölfe und Hunde zusammentreffen", teilte das rheinland-pfälzische Umweltministerium in Mainz mit.

Die Mischlinge seien in freier Natur überlebensfähig. Sie könnten weniger scheu und somit gefährlicher sein als reinrassige Wölfe. Das wiederum könne es notwendig machen, sie zu töten.

Bislang gab es nur wenige nachgewiesene Einzelfälle, wie es von der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf

(DBBW) im sächsischen Görlitz heißt. Wölfe sind eine streng geschützte Tierart, auch Wolfshybride genießen Schutz und sind nur mit naturschutzrechtlicher Ausnahmegenehmigung zu töten.

2003 war es beim sächsischen Neustadt/Spree zur Paarung einer Wölfin mit einem Hund gekommen, sechs Welpen wurden nachgewiesen. Zwei wurden laut DBBW eingefangen, in ein Gehege gebracht und später eingeschläfert. 2017 wurde ein Fall auf dem thüringischen Truppenübungsplatz bei Ohrdruf bekannt, wieder hatten eine Wölfin und ein Hund sechs Nachkommen. Das Einfangen der Mischlinge scheiterte. Drei wurden erlegt, die anderen durchstreifen dem thüringischen Umweltministerium zufolge wahrscheinlich weiter die Gegend.

Seit der Jahrtausendwende vermehren sich Wölfe wieder in Deutschland, nachdem sie rund 150 Jahre als ausgestorben galten. Bundesweit gibt es etwa 800 der Tiere, vor allem in Niedersachsen und in Ostdeutschland.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Wer seine Katze in den Garten lässt, sollte darauf achten, dass dort keine Verletzungsgefahren lauern. Ein paar Gefahrenquellen im Überblick und was Halter dagegen tun können.

19.06.2018

Katzen sind intelligente Tiere. Dennoch überprüfen die Vierbeiner ihre Nahrung gelegentlich nicht gut genug: So kann es zu lebensbedrohlichen Vergiftungen kommen. Wie Tierfreunde erste Anzeichen erkennen und was dann zu tun ist.

15.06.2018

Aquarienfische können während des Urlaubs gut allein gelassen werden. Für eine ausreichende Futterversorgung sorgen Futterspender oder spezielles Ferienfutter.

14.06.2018
Anzeige