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IMM Cologne: Sideboard ersetzt immer öfter den Schrank

Viel Stauraum und Vitrinen IMM Cologne: Sideboard ersetzt immer öfter den Schrank

Die Gestaltung von Wohnzimmermöbeln unterliegt wechselnden Trends. Warum der gute alte Schrank mittlerweile nicht mehr angesagt ist, zeigt die Internationale Möbelmesse IMM Cologne.

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Die Anrichte filigno von Team 7 bietet Stauraum hinter Türen und eine Fläche zum Präsentieren.

Quelle: Team 7/dpa-tmn

Köln. Die Wohndesigner legen einen Fokus auf Möbel mit viel Stauraum und Vitrinen. Besonders im Trend liegen dabei lange Sideboards, die Schrankwände ersetzen sollen. In ihnen verschwindet, was kein Fremder sehen soll, und auf ihnen steht perfekt arrangiert, was er bemerken soll.

Zwei Formen sind auf der Internationale Möbelmesse

IMM Cologne (Publikumstage: 19. bis 21. Januar) häufig zu sehen: Die Sideboards sind entweder etwa 1,50 Meter hoch und eher quadratisch. Oder es handelt sich um sehr schmale, dafür aber teils sogar Raumbreite einnehmende Modelle, die mit größerem Abstand zum Boden an der Wand hängen oder auf höheren filigranen Füßen stehen. Beide Varianten sind nicht besonders tief - wie so viele Möbelstücke derzeit wurden auch sie von den Designern abgespeckt.

Aber wer auf die guten alte Schrankwände steht, findet diese auch weiterhin, allerdings in ebenfalls schlankeren Formen. Sie wirken wie aufgebrochen und setzen sich meist aus vielen Einzelteilen zusammen - Sideboards und Vitrinen eben.

"Gemütlichkeit ist nach wie vor ein Riesenthema. Aber es gibt keinen Trend ohne Gegentrend", sagt der IMM-Trendexperte Frank A. Reinhardt. Diesen Gegentrend könnte man Aufgeräumtheit nennen: In durchgestylten Wohnungen soll alles seinen Platz haben - und am besten nicht draußen herumliegen. Daher sind eben auch Möbel wie das Sideboard angesagt, in denen vieles verschwinden kann.

Service:

Für die Öffentlichkeit ist die IMM Cologne vom 19. bis 21. Januar jeweils von 9.00 bis 18.00 Uhr beziehungsweise am Sonntag von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Vom 15. bis 18. Januar haben nur Fachbesucher Zutritt.

dpa

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