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Gute Noten für programmierbare Heiz-Thermostate

Immobilien Gute Noten für programmierbare Heiz-Thermostate

Heiz-Thermostate können Energiekosten sparen. Fünf bis acht Prozent sind möglich, wenn die kleinen Geräte an einem typischen Arbeitstag mit acht Stunden die Temperatur absenken, hat die Stiftung Warentest berechnet. Die von ihr getesteten Geräte sind mehrheitlich gut.

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Mit programmierbaren Thermostaten lässt sich einstellen, wann die Heizung anspringen oder ihre Temperatur drosseln soll.

Quelle: Jens Wolf

Berlin. Sie sollen beim Sparen von Heizkosten helfen und für warme Räume sorgen, wenn es nötig ist: programmierbare Thermostate. Die Stiftung Warentest in Berlin hat sieben Modelle getestet - mit fast durchgehend guten Ergebnissen. Nur ein Gerät erhielt die Gesamtnote "befriedigend".

Einzig bemängelten die Tester, dass zwei programmierbare Modelle einen hohen Batterieverbrauch haben - was eine schlechtere Gesamtnote zur Folge hatte. Gerade im Bewertungsbereich Wärmeregulierung aber lieferten alle Geräte sehr gute bis gute Ergebnisse ab. Und die Handhabung war nahezu komplett als gut bewertet worden. Aber auch die drei zusätzlich getesteten Thermostate mit klassischem Drehgriff erhielten die Gesamtnote "gut".

Was sind Thermostate?

Es sind die Bedienmodelle der Heizkörper. Die klassischen Modelle sind die Drehgriffe an den Seiten der Heizkörper. Sie werden angedreht, wenn man nach Hause kommt - und der Raum heizt sich dann erst nach und nach auf. Diese Modelle lassen sich aber einfach austauschen gegen programmierbare Thermostate. Hier lässt sich einstellen, wann die Heizung anspringen oder ihre Temperatur drosseln soll. So kann etwa während der Arbeitszeit die Temperatur gesenkt und kurz vor Feierabend wieder hochgefahren werden, damit es abends bei der Heimkehr mollig-warm im Wohnzimmer ist. Oder morgens zum Aufwachen im Badezimmer. Das spart Heizkosten. Manche Modelle haben auch einen Fernzugriff und lassen sich etwa per Smartphone steuern.

Für wen eignen sich noch die klassischen Dreh-Thermostate?

Laut Stiftung Warentest bringen in gut gedämmten Gebäuden Heizpausen vergleichsweise am wenigsten Ersparnis, heißt es in der Zeitschrift "test" (Ausgabe 1/2017). Denn hier sind die Heizkosten sowieso gering, und die Raumtemperatur fällt nur langsam, wenn der Heizkörper pausieren würde. Das gilt auch grundsätzlich für Haushalte, in denen die Bewohner viel zu Hause sind und folglich die Thermostate selbst bedienen können. Verzichten auf die Investition in programmierbare Thermostate können auch Hausbesitzer, die Zugriff auf den Heizkessel haben. Sie sollten dort die Heizpausen programmieren.

Wem reicht ein programmierbarer Thermostat ohne Fernzugriff?

Haushalte, die ihren Tagesablauf gut planen können, sind damit gut bedient. Sie sparen Geld, denn Modelle mit Fernzugriff kosten oft mehrere Hundert Euro, so die Warentester. Gute programmierbare Geräte ohne Handyzugriff gibt es hingegen schon für 20 bis 30 Euro, die klassischen Drehgriffe kosten 10 bis 20 Euro.

dpa

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