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Eine Vision vom Wohnen von der IMM

Ins rechte Licht gerückt Eine Vision vom Wohnen von der IMM

In einem hellen Raum fühlen sich Menschen anders als in einer dunklen Höhle. Licht beeinflusst die Stimmung und Gefühle. Auf der IMM zeigt die Lichtdesignerin Lucie Koldova ihre Vision vom Wohnen - sie gestaltet mit dem Licht nicht nur Räume, sondern Atmosphären.

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Wie kleine Planeten schweben die Lampen durch den Raum. Die Blickfänger sind Teil der Installation von Lucie Koldova. Die Designerin hat 2018 das Projekt «Das Haus - Interiors on Stage» auf der Internationalen Möbelmesse IMM Cologne gestaltet.

Quelle: Isabelle Modler/dpa-tmn

Köln. Menschen brauchen Licht zum Leben. Es liefert ihnen Energie. Kein Wunder, dass Licht auch auf der Internationalen Möbelmesse

IMM Cologne (Publikumstage: 19. bis 21. Januar) eine besondere Rolle spielt.

Die Designerin Lucie Koldova hat für die IMM ihre Vision vom Wohnen entworfen. Dabei rückt sie das Licht als Gestaltungsmittel in den Fokus: Alle Materialien hat sie darauf abgestimmt. Farben, Möbel und Einrichtungsgegenstände ordnen sich ihm unter. "Inneneinrichter können einen Raum aufwendig gestalten. Doch wenn das Licht nicht stimmt, kommen die Gegenstände nicht richtig zur Wirkung."

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Die Lichtdesignerin Lucie Koldova hat in diesem Jahr das «Das Haus - Interiors on Stage» auf der Internationalen Möbelmesse IMM Cologne gestaltet.

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Koldova geht es darum, unterschiedliche Atmosphären zu schaffen - etwa inspirierende, beruhigende und spirituelle Bereiche. Sie zeigt das Licht aus verschiedenen Standpunkten: Lampen in unterschiedlichen Formen, auf mehreren Ebenen, teils mitten im Raum hängend, teils an der Wand. Damit es keine Überschneidungen der Lichtquellen gibt, unterteilt sie die Wohnfläche in mehrere wabenartige Zonen.

So gibt es filigrane Zweige mit Lichtkugeln aus mundgeblasenem Glas, die senkrecht von der Decke hängen. Darunter steht eine große, ausladende Badewanne. Die vielen, kleinen Lichter verbreiten eine gemütliche, wohnliche Stimmung. Gegenüber in einer geschützten Nische befindet sich ein Bett - darüber leuchten an der Decke die Lichtzweige in sanften Tönen und laden zum Träumen ein.

Koldova schätzt die alte böhmische Glaskunst - die Lampen sind von dem Kunsthandwerk inspiriert. Die Installation spiegelt nach Angaben von Koldova ein Stück ihrer Persönlichkeit wider: Alles ist nach ihrem Geschmack eingerichtet. In der Wohnwelt gibt es keine Küche - die sei ihr nicht so wichtig, da ihr Mann zu Hause der Koch sei.

Außerdem zeigt sie, wie sich Leuchtstäbe gekonnt in Szene setzen lassen. Ein Lagerfeuer im Wohnzimmer gefällig? Kein Problem: Einfach drei Leuchtstäbe mit orangem Licht auf dem Boden zusammenstellen. So wirken sie wie glühende Holzscheite. Um den zentralen Treffpunkt in der Mitte der sternförmigen Wohnfläche stehen mehrere Sofas. Für Koldova dient das Feuer als Symbol für die Familie, das Zusammenkommen und die archaische Kraftquelle. Darüber hängen sternförmig angeordnete Leuchtstäbe als Blickfang an der Decke - sie wirken wie schwebende Funken.

Von der Mitte geht ein heller Bereich ab. Dort hängen kugelförmige Lampen, in deren Mitte kleinere Kugeln in Weiß, Grau und Orange schweben. Sie wirken wie Planeten im Raum und ziehen die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich.

Nebenan befindet sich ein roter Raum. Er dient als Ankleidezimmer. Hier führt Koldova vor, wie sich Leuchtstäbe als Raumteiler einsetzen lassen. Dazu hängt sie diese senkrecht von der Decke, so dass sie weit nach unten reichen und einen leuchtenden Paravent bilden. Die rote Farbe bildet einen großen Kontrast zu den sonst in hellen Grautönen sowie mit hellem Holz gestalteten Bereichen.

Eine weitere kreative Idee, um sich ein Stück vom Sternenhimmel ins Zimmer zu holen: Lampen mit einer perforierten schwarzen Abdeckung. Aus den kleinen Löchern funkeln viele, kleine Lichter. So wirkt es wie ein Blick ins Universum.

Ihre Installation zeigt die Lichtdesignerin bei dem Projekt "Das Haus - Interiors on Stage". Die IMM lädt jedes Jahr Designer ein, damit diese ein Wohngebäude nach ihren Vorstellungen gestalten.

dpa

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