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Bauen & Wohnen Drei Stromspartipps für ältere Heizungsanlagen
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05:30 03.10.2018
Hauseigentümer sollten ihre Heizungsanlage im Keller genauer überprüfen. Oft gibt es Einsparpotenzial. Quelle: Jens Büttner
Stuttgart

Für Immobilieneigentümer lohnt es sich, die Leistung ihrer Heizungsanlage und deren Umwälzpumpe genauer zu überprüfen. Das gilt insbesondere bei älteren Modellen, denn sie haben ein großes Einsparpotenzial. Darauf macht die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg aufmerksam.

Die Experten raten:

1. Zeit reduzieren: Die Heizungspumpe muss nicht das ganze Jahr über laufen - oft reicht ein Betrieb im Winterhalbjahr aus.

2. Leistung reduzieren: Viele Heizungsumwälzpumpen haben mehrere Leistungsstufen. Nach Angaben der Verbraucherschützer sind die Pumpen häufig auf eine zu hohe Leistung eingestellt - und verbrauchen so unnötig viel Strom. Wer Geld sparen will, kann einen einfachen Test durchführen: Die Leistung auf die niedrigste Stufe runterdrehen und prüfen, ob sie noch zum Heizungssystem passt - ob also das ganze Haus oder die komplette Wohnung immer noch schön warm wird. Falls nicht, einfach eine Stufe höher stellen und den Test wiederholen. Nach Berechnungen der Verbraucherschützer kann man so im Schnitt 45 Euro im Jahr an Stromkosten sparen.

3. Pumpe erneuern: Ältere Heizungen haben oft einen hohen Energieverbrauch - er liegt durchschnittlich bei 80 Watt im Dauerbetrieb. Die Verbraucherschützer raten deshalb, alte Pumpen auszutauschen. Denn neuere Hocheffizienzpumpen benötigen für die gleiche Arbeit im Schnitt nur etwa 10 bis 20 Watt - also einen Bruchteil der Energie. Die neue Pumpe kann die Leistung im Schnitt um 80 Prozent reduzieren.

Nach Angaben der Verbraucherschützer liegt das Einsparpotenzial bei den Stromkosten dadurch bei rund 95 Euro pro Jahr. Ob sich der Austausch der Pumpe lohnt, hängt davon ab, wie alt die Anlage ist und wann sie komplett ausgetauscht werden soll. Denn in neuen Heizungsanlagen sind Hocheffizienzpumpen meist Standard.

dpa

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