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Jeder Vierte ist am Steuer schon eingenickt

Verkehr Jeder Vierte ist am Steuer schon eingenickt

Stockdunkle Nacht außerhalb des Scheinwerferkegels, die Augen werden schwer, immer öfter muss man gähnen: Wohl fast jeder Autofahrer hat das schon erlebt. Eine Umfrage zeigt, dass viele am Steuer tatsächlich schon kurz eingeschlafen sind. Was können Betroffene tun?

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Das Bild verschwimmt, gleich nickt der Fahrer ein: Eine Seltenheit ist das nicht.

Quelle: Daniel Karmann

Bielefeld. Etwa jeder vierte Autofahrer in Deutschland ist schon mindestens einmal vor Müdigkeit am Steuer kurz eingeschlafen. 20 Prozent der vom Marktforschungsinstitut TNS Emnid Befragten sagten, dies sei ihnen schon einmal passiert. Weitere 6 Prozent gaben an, sie seien schon häufiger eingenickt.

Müdigkeit wirkt sich nach Angaben des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), dem Auftraggeber der Umfrage, ähnlich aus wie Alkohol - unter anderem lassen Konzentration und Reaktionsvermögen deutlich nach. Wer nur für drei Sekunden einnickt, legt bei Tempo 100 circa 83 Meter im Blindflug zurück. Wer erste Anzeichen für Müdigkeit wie brennende Augen oder häufiges Gähnen bei sich bemerkt, sollte handeln: Der DVR rät in solchen Situationen zu Pausen mit einem Schlaf von 10 bis maximal 30 Minuten oder zu etwas Bewegung an der frischen Luft.

Grundsätzlich sollten Autofahrer unterwegs etwa alle zwei Stunden Pausen einlegen. Gut ein Drittel (37 Prozent) der Befragten hält sich an diese Empfehlung und unterbricht nach ein bis zwei Stunden erstmals die Fahrt. Fast die Hälfte (47 Prozent) macht bei längeren Touren allerdings erst nach drei bis vier Stunden die erste Pause.

TNS Emnid hat im Auftrag des DVR und im Rahmen der Kampagne "Vorsicht Sekundenschlaf!" insgesamt 1000 Autofahrer befragt. Unterstützt wird die Kampagne vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.

dpa

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