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Auto & Verkehr Alfa Romeo mit Ferrari-Genen - Die neue Giulia Quadrifoglio
Mehr Auto & Verkehr Alfa Romeo mit Ferrari-Genen - Die neue Giulia Quadrifoglio
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16:35 17.09.2015
Gemeinsam mit Ferrari-Ingenieuren entwickelt: Alfa Romeo zeigt auf der IAA das neue Modell "Giulia". Quelle: Frank Rumpenhorst

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Mit der neuen Giulia Quadrifoglio will die Fiat-Tochter Alfa Romeo auf der

IAA zeigen, was in ihr steckt: Der Sechszylinder-Turbobenziner der Giulia-Topversion leistet 375 kW (510 PS). Das Drehmoment liegt bei 600 Newtonmeter.

Das Modell wird auf der Messe in Frankfurt am Main (Publikumstage: 17. bis 27. September) präsentiert und beschleunigt mit dem 2,9-Liter-Triebwerk von null auf 100 km/h in 3,9 Sekunden - so wird eine Höchstgeschwindigkeit von 307 km/h möglich. Entwickelt wurde der Motor gemeinsam mit Ingenieuren von Ferrari. Offizielle Markteinführung ist für Ende 2015 vorgesehen. Der Basispreis wird rund 72 000 Euro betragen. Bis zum Frühjahr soll die Modellpalette der Gulia um weitere Motoren erweitert werden.

Die Giulia ist der Beginn einer Modelloffensive von Alfa Romeo, mit der die Fiat-Tochter endlich aus der Nische kommen will. "Bis 2018 werden wir alle sechs Monate ein neues Modell vorstellen", sagte Markenchef Stefan Moldaner dem dpa-Themendienst am Mittwoch. Insgesamt soll es acht neue Modelle geben, darunter einen Spider und zwei SUV. 

Der leistungsstarke Motor der Giulia Quadrifoglio soll aber vergleichsweise sparsam sein: Unter anderem durch eine elektronisch gesteuerte Zylinderabschaltung soll der Wert für den CO2-Ausstoß laut Hersteller bei nur etwa 198 Gramm pro Kilometer liegen. Die Ingenieure setzen außerdem auf Leichtbau: Kardanwelle, Motorhaube und Dach bestehen aus Kohlefaser, der Motor, die Bremsen, die Radaufhängungen werden aus  Aluminium gefertigt. Dadurch bringt die Giulia Quadrifoglio insgesamt nur 1524 Kilogramm auf die Wage. Das ergibt ein Leistungsgewicht von weniger als drei Kilogramm pro PS.

Die sportlichen Gene finden sich auch im Innenraum wieder: Das Cockpit ist konsequent auf den Fahrer ausgerichtet, und die Bedienelemente für die wichtigsten Funktionen sind - ähnlich wie im Rennsport - auf dem Lenkrad untergebracht.

dpa

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