Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Auto & Verkehr ADAC meldet Staurekord für 2017
Mehr Auto & Verkehr ADAC meldet Staurekord für 2017
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:19 23.01.2018
Die Staus aus dem Jahr 2017 ergeben der ADAC-Staubilanz zufolge eine Gesamtlänge von 1,45 Millionen Kilometer. Quelle: Jürgen Mahnke/dpa/Archiv
München

Der ADAC hat im vergangenen Jahr in Deutschland rund 723 000 Staus registriert - mehr als je zuvor. Im Vorjahr hatte der Autoclub 694 000 Stauereignisse auf deutschen Autobahnen gemeldet.

Auch bei den Staukilometern gab es laut der veröffentlichten ADAC-Staubilanz für 2017 erneut einen Zuwachs. Sie summierten sich auf eine Gesamtlänge von 1,45 Millionen Kilometer, ein Plus von fünf Prozent, wie der Autoclub mitteilte. Die Zahl der Stunden, die Autofahrer im stockenden Verkehr zubrachten, stieg auf 457 000 (2016: 419 000), das waren neun Prozent mehr als im Vorjahr.

Es werde an den Straßen rege gebaut - und der Verkehr nehme ständig weiter zu, erklärte der ADAC die Zunahme. Die Kfz-Fahrleistung sei laut der Bundesanstalt für das Straßenwesen (BASt) gegenüber 2016 um 1,3 Prozent gestiegen.

Die drei Bundesländer mit den meisten Staumeldungen waren erneut Nordrhein-Westfalen (35 Prozent), Bayern (18 Prozent) und Baden-Württemberg (11 Prozent). Auf diese drei Bundesländer entfielen insgesamt 64 Prozent aller Staumeldungen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Seit dem vergangenen Jahr können Ärzte Patienten bei schwerwiegenden Erkrankungen Cannabis verordnen. Dürfen diese Menschen Auto fahren? Darüber diskutiert der Verkehrsgerichtstag.

23.01.2018

Mal schnell in den mitgebrachten Alkoholtester blasen und rausfinden, ob man nach ein paar Drinks auf der Party noch fahren darf? Experten vom TÜV haben nun überprüft, wie verlässlich solche Alkoholtestgeräte sind.

23.01.2018

Ein Zettel an der Windschutzscheibe reicht nicht. Wer einen Verkehrsunfall verursacht, muss auch nach Blechschäden die Polizei rufen und warten. Wer das nicht tut, begeht Fahrerflucht und damit eine Straftat. Experten halten die Regelung für überholt.

22.01.2018