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Bose soll Kundendaten verkauft haben

HiFi-Hersteller Bose soll Kundendaten verkauft haben

Der HiFi-Hersteller Bose soll Kundendaten über einen kabellosen Kopfhörer und die dazugehörige „Bose Connect“-App ausgespäht haben. Doch es kommt noch schlimmer: der Konzern soll die vertraulichen Daten verkauft haben.

Über den Kopfhörer „Bose QuietComfort 35“ und die „Bose Connect“-App soll der Konzern Kundendaten ausspioniert haben.

Quelle: Bose

Chicago. Das könnte die Verkaufszahlen in den Keller gehen lassen. Laut einer Zivilklage spioniert der US-Audiokonzern Bose mit seinen Kopfhörern die Musikvorlieben seiner Kunden aus und verkauft die Daten weiter.

Eine entscheidende Rolle spielt dabei nach Angaben von Kyle Zak und den übrigen Klägern die Software „Bose Connect“, die sich Kunden kostenfrei auf ihr Smartphone oder Tablett laden können. Darüber wiederum habe Bose alle verfügbaren Daten von Zaks Handy an Datenanalyse-Firmen wie Segment.io weitergeleitet.

Damit verstoße Bose laut Klage gegen den Schutz der Privatsphäre, denn die Vorliebe für bestimmte Musik lasse auch Rückschlüsse auf die PersönlichkeitRoder auch auf religiöse Einstellungen zu. Als Schadenersatz schweben Zak und Co. rund fünf Millionen Dollar vor. Die hochkarätigen Kopfhörer vom Typ „Bose QuietComfort 35“ kosten rund 350 Euro.

Die Firma Bose hat sich zu den Vorwürfen bisher noch nicht geäußert

Von RND/sin

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