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Staatsschauspiel Dresden schließt Saison mit drei Premieren ab

Finale mit Handke Staatsschauspiel Dresden schließt Saison mit drei Premieren ab

Das Staatsschauspiel Dresden bringt kurz vor Ende der Spielzeit drei Premieren heraus. Bei Peter Handkes „Die Stunde da wir nichts voneinander wussten“ wird der Theaterplatz vor der Semperoper zur Bühne, teilte das Schauspiel am Donnerstag mit. Das Stück, das nur aus Regieanweisungen besteht, kommt ohne Worte aus.

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Das Staatsschauspiel Dresden

Quelle: Archiv/ Anja Schneider

Dresden. Das Staatsschauspiel Dresden bringt kurz vor Ende der Spielzeit drei Premieren heraus. Bei Peter Handkes „Die Stunde da wir nichts voneinander wussten“ wird der Theaterplatz vor der Semperoper zur Bühne, teilte das Schauspiel am Donnerstag mit. Das Stück, das nur aus Regieanweisungen besteht, kommt ohne Worte aus. Nicht zuletzt will Regisseur Uli Jäckle dem Theaterplatz wieder positiv besetzen, nachdem die fremdenfeindliche Pegida-Bewegung ihn früher regelmäßig für Kundgebungen nutzte. In dem Stück treten 120 Laienschauspieler auf. Jede Vorstellung wird anders, weil sich die Konstellationen auf dem Platz ändern.

Nach einer weiteren Produktion der Künstlergruppe Rimini Protokoll („Nachlass - Rooms after people“) am 16. Juni im Kleinen Haus folgt mit der Frauenkirche am 17. Juni ein einmaliger Schauplatz: die Frauenkirche.

Regisseur Christian von Borries kombiniert den Text „Wut“ von Elfriede Jelinek mit Musik von Wagner, Bach und anderen, die allerdings durch eine Computersoftware bearbeitet wurde und von den Dresdner Sinfonikern gespielt wird. Die Aufführung findet im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele statt.

Intendant Jürgen Reitzler zeigte sich mit der Interimsspielzeit zufrieden. Er führte das Haus nach dem Weggang von Wilfried Schulz und übergibt es nun an Joachim Klement. Bislang kamen knapp 240 000 Besucher, die Auslastung lag bei etwa 80 Prozent.

dpa

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