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Schiffsprojekt zu Flucht kommt nach Dresden

Auf dem Neumarkt? Schiffsprojekt zu Flucht kommt nach Dresden

Die Stiftung Outlaw will im Sommer zwei Schiffe entlang der Nordseeküste sowie über Flüsse und Kanäle schicken und deutsche Städte anlaufen lassen. Zu den 25 Zielorten, von denen die Stiftung in einer Pressemitteilung spricht, zählt auch Dresden.

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Sachsens Landeshauptstadt soll von der „Al-hadj Djumaa“ angesteuert werden.

Quelle: Gerald Mennen/OUTLAW.die Stiftung

Dresden. Das jüngste Kunstprojekt im öffentlichen Raum Dresdens hat mit dem „Denkmal für den permanenten Neuanfang“ noch nicht richtig begonnen, da wirft das nächste Vorhaben mit viel Öffentlichkeitspotenzial bereits seine Schatten voraus. Die Stiftung Outlaw will dazu im Sommer zwei Schiffe entlang der Nordseeküste sowie über Flüsse und Kanäle schicken und deutsche Städte anlaufen lassen. Zu den 25 Zielorten, von denen die Stiftung in einer Pressemitteilung spricht, zählt auch Dresden.

Die Stiftung Outlaw will im Sommer zwei Schiffe entlang der Nordseeküste sowie über Flüsse und Kanäle schicken und deutsche Städte anlaufen lassen. Zu den 25 Zielorten zählt auch Dresden.

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Sachsens Landeshauptstadt soll dabei von der „Al-hadj Djumaa“ angesteuert werden. Das Schiff sei im Sommer 2013 mit mehr als 280 Menschen an Bord von Nordafrika nach Lampedusa übers Mittelmeer gefahren, teilte die Stiftung mit. In diesem Jahr soll sie über Münster das Ruhrgebiet anlaufen, mit den Stationen Gelsenkirchen, Oberhausen, Duisburg und Hamm, hieß es. Dann soll es über Osnabrück, Celle und Hannover weiter in Richtung Osten gehen, wo als geplante Zielorte Magdeburg, Halle, Bernburg, Berlin, Dresden, Riesa, Meißen, Potsdam und Neuruppin angegeben wurden.

An Bord des Schiffes sind den Angaben zufolge mehr als 70 Kupferfiguren des dänischen Künstlers Jens Galschiøt: Männer und Frauen jeden Alters mit Gesichtszügen der vier ethnischen Herkunftsregionen Asien, Afrika, Südamerika und Europa. Das sozial-kulturelle Schiffsprojekt soll entlang der Route von Veranstaltungen und Aktionen begleitet werden.

An Bord des Schiffes sind den Angaben zufolge mehr als 70 Kupferfiguren des dänischen Künstlers Jens Galschiøt: Männer und Frauen jeden Alters mit Gesichtszügen der vier ethnischen Herkunftsregionen Asien, Afrika, Südamerika und Europa.

An Bord des Schiffes sind den Angaben zufolge mehr als 70 Kupferfiguren des dänischen Künstlers Jens Galschiøt: Männer und Frauen jeden Alters mit Gesichtszügen der vier ethnischen Herkunftsregionen Asien, Afrika, Südamerika und Europa.

Quelle: Gerald Mennen/OUTLAW.die Stiftung

In Dresden wird nach DNN-Informationen auch darüber nachgedacht, das Schiff, ähnlich wie die senkrechte Bus-Skulptur „ Monument“, an der Frauenkirche aufzustellen. Sollte das nicht klappen, soll die „Al-hadj Djumaa“ zumindest bei den Schiffen der Weißen Flotte am Elbufer vor Anker gehen.

Den Nordseetörn übernimmt die MS Anton, sie soll Mitte Juli starten. Bis 30. September sollen von beiden Schiffen mehr als 3600 Kilometer zurückgelegt haben. In Dresden wird die „Al-hadj Djumaa“ im September erwartet.

DNN

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