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Öffentliches Inklusionstheater wird zum Hingucker

„Jeder hat ein Recht auf Kunst“ Öffentliches Inklusionstheater wird zum Hingucker

Beeindruckende Szenen am Sonntagnachmittag vor dem Kulturpalast: Die mit Down-Syndrom geborene Tänzerin Neele Buchholz liefert gemeinsam mit ihrer Partnerin Corinna Mindt unter dem Applause von Hunderten Schaulustigen eine sehenswerte Choreographie ab.

„Rosa sieht rot“ am Sonntag vor dem Kulturpalast
 
 

Quelle: Anja Schneider

Dresden.  Beeindruckende Szenen am Sonntagnachmittag vor dem Kulturpalast: Die mit Down-Syndrom geborene Tänzerin Neele Buchholz liefert gemeinsam mit ihrer Partnerin Corinna Mindt unter dem Applause von Hunderten Schaulustigen eine sehenswerte Choreographie ab. Die beiden Künstler des Ensembles tanzbar_bremen folgten mit ihrer öffentlichen Aufführung „Rosa sieht rot“ dem Ruf des farbwerk Dresden e.V. und machten sich gemeinsam mit rund 40 Freiwilligen aus der Landeshauptstadt für ein inklusives Straßenfestival in der Zukunft stark.

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„Rosa sieht rot“ begeisterte Hunderte Menschen am Sonntag in der Innenstadt

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„In Dresden und Sachsen ist man bei der Arbeit mit behinderten Menschen im Bereich Kunst und Kultur ziemlich hinterher. Das wollen wir ändern, heute war der Startschuss“, sagt Jacqueline Hamann. Gemeinsam mit der Schauspielerin Julia Amme und der Performance-Künstlerin Svea Duwe geht sie das Projekt an und will mit Netzwerktreffen, Aufführungen und Performances wie am Sonntag für das Thema Inklusion in Kunst und Kultur werben. „Ich bin sehr zufrieden mit unserer ersten Performance, sehr viele Leute sind stehen geblieben“, so Hamann.

Rund 40 Freiwillige rund um den „Club der anders Begabten“ der Bürgerbühne des Staatsschauspiels, darunter behinderte und nicht behinderte Menschen, hatten vor der Aufführung des Bremers Duos mit einer auffälligen und provozierenden Lauf-Choreographie vom Staatsschauspiel bis zum Kulturpalast für erste staunende Blicke gesorgt. Mit Stühlen bauten die Protagonisten schließlich ein improvisiertes Theater.

Von dnn

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