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Laura Müller: In einem Chor zu singen gibt Halt und macht Spaß

Philharmonischer Kinderchor Laura Müller: In einem Chor zu singen gibt Halt und macht Spaß

Seit der Gründung im Herbst 1967 bietet der Philharmonische Kinderchor Generationen von Sängerinnen und Sängern eine musikalische Heimat. Die 17-jährige Laura Müller, seit sechs Jahren Mitglied des Chores, erzählte den DNN von ihren eigenen Erfahrungen.

Laura Müller

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Seit der Gründung im Herbst 1967 bietet der Philharmonische Kinderchor Generationen von Sängerinnen und Sängern eine musikalische Heimat. Heute zählt er zu den bekanntesten und erfolgreichsten Kinderchören Deutschlands. Seit 2006 richtet der Chor aller zwei Jahre das Internationale Kinderchorfestival Dresden aus. Unter der Leitung Gunter Bergers singen zurzeit etwa 140 Kinder zwischen 5 und 18 Jahren in verschiedenen Formationen und erhalten eine mehrjährige, anspruchsvolle musikalische Ausbildung. Die 17-jährige Laura Müller, seit sechs Jahren Mitglied des Chores, erzählte den DNN von ihren eigenen Erfahrungen.

Frage: Wie kamst du zum Philharmonischen Kinderchor?

Laura Müller: Den Anstoß gab meine Familie, alle sind musikalisch. Ich selbst habe es erst mit einem Instrument versucht – der Geige. Ich entschied mich dann aber doch fürs Singen. Mit Beginn der 5. Klasse bin ich im Chor eingestiegen.

Was ist das Kernrepertoire des Chores?

Hauptsächlich singen wir Volkslieder und geistliche Werke, beispielsweise Kantaten von Mendelssohn oder Bach. Teilweise stehen auch ausländische Stücke auf dem Programm.

An welche Erlebnisse erinnerst du dich gern?

Unser letztes Projekt „Die arabische Prinzessin“ fand ich sehr aufregend, da wir erstmals auch mit Schauspiel in Berührung kamen. Beeindruckend war auch die Japan-Reise im letzten Jahr.

Was hat dir die Eröffnung des Kulturpalastes bedeutet?

Seit Jahren freuen wir uns auf diesen Moment. Ich habe den Kulturpalast noch unsaniert erlebt. Wie man sieht, hat sich alles verändert und ist doch irgendwie gleich geblieben.

Dort wartet dann auch ein neuer Proberaum auf euch ...

Ja. Der ist nicht mehr im dritten Stock – da ist nun die Bibliothek. Wir sind jetzt im Erdgeschoss. Übergangsweise probt der Chor noch im Areal am Waldschlösschen. Zum neuen Schuljahr ziehen wir dann vollkommen ein.

Was bedeutet es für dich, das Jubiläum des 50-jährigen Bestehens des Chores mitzuerleben?

Ich bin sehr stolz. Es ist interessant, was in der Zeit passiert ist. Die Chorkleidung hatten wir 50 Jahre. Sie wurde jetzt ausgetauscht. Eine neue Etappe beginnt.

Welche Pläne gibt es noch für das Jahr 2017?

Bis zur Chinareise im Herbst steht noch das jährliche Konzert auf Schloss Albrechtsberg am 11. Juni an. Außerdem gibt es eine Probenwoche in den Sommerferien.

Was wäre dein persönliches Wunschprojekt mit dem Chor?

Marek Janowski würde ich gern erleben. Er hat eine interessante Art, homogenen Klang herzustellen. Ich hab ihn mit dem MDR Rundfunkchor gesehen.

Du bist jetzt 17 – Wie sind deine Pläne nach der Schule?

Ich möchte Meeresbiologie studieren. Das geht nicht in Dresden. Aber ich möchte weiterhin in einem Chor singen. Das gibt Halt und macht Spaß.

Interview: Kathleen Goldammer

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