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LaBrassBanda wollen Dresden mit Blasmusik zum Tanzen bringen

Konzert im Alten Schlachthof LaBrassBanda wollen Dresden mit Blasmusik zum Tanzen bringen

Die bayrische Band „LaBrassBanda“ zeigt seit nunmehr zehn Jahren, dass Blasmusik auch cool sein kann. Die Musiker sind damit sogar schon einmal um die Welt getourt. Am 1. November kommen sie nach Dresden in den Alten Schlachthof. Wir haben mit Schlagzeuger Manuel da Coll vorab gesprochen.

LaBrassBanda wollen Dresden mit Blasmusik zum Tanzen bringen
 

Quelle: PR

Dresden.  Die bayrische Band „LaBrassBanda“ zeigt seit nunmehr zehn Jahren, dass Blasmusik auch cool sein kann. Die Musiker sind damit sogar schon einmal um die Welt getourt. Am 1. November kommen sie nach Dresden in den Alten Schlachthof. Wir haben mit Schlagzeuger Manuel da Coll über die Erfahrungen in fernen Ländern und heimischen Bierzelten gesprochen und gefragt, worauf sie sich in Dresden am meisten freuen.

Eure Bierzelttour neigt sich dem Ende, einen Termin habt ihr noch vor euch. Wie verlief die Tour bisher?

Manuel da Coll: Die Konzerte gestalteten sich alle genau nach unseren Wünschen und wir genießen die Tour sehr. Wir haben keinerlei schlechten Erfahrungen machen müssen. Die Vereine, welche die Bierzeltkonzerte ausrichten, geben sich immer die größte Mühe. Da gibt es Gulasch von der Oma und ganz viel Kuchen, es ist immer eine sehr persönliche und familiäre Atmosphäre.

Wie unterscheidet sich die heimische Bierzelttour von einer Welttour, wie ihr sie Anfang des Jahres erleben durftet?

Natürlich durften wir auch weltweit tolle Erfahrungen sammeln, vor allem was Gastfreundschaft betrifft. Die Bierzelttour ist für uns eigentlich auch wie eine Welttournee im Kleinen. Es gibt so viele regionale Unterschiede, allein in Süddeutschland schmeckt beispielsweise der „Kaas“ nicht überall gleich. Dadurch wird es nie langweilig.

Gab es Länder auf eurer Welttournee, die euch besonders überrascht haben?

In Japan konnten wir uns überhaupt nicht vorstellen, wie die Leute unsere Musik aufnehmen. Klar kennen sie dort alle das Oktoberfest und was man dazu trägt. Wir haben erwartet, dass sie entweder nur in der Ecke stehen oder sie werden komplett ausrasten und denken, das wäre jetzt das Oktoberfest und sie müssten ganz viel trinken. Tatsächlich war es am Ende nichts von beiden, es war ein sehr musikbegeistertes Publikum mit einer freundlichen Zurückhaltung, wofür die Japaner ja auch bekannt sind.

Oft seid ihr in den Ländern ja als völlig unbekannte Band aufgetreten. Wie haben die Leute auf eure Musik reagiert?

Super. Wir waren zum Beispiel in Mexiko und keiner von uns konnte Spanisch. Als wir dort spielten, sind einige Besucher nach Hause gefahren, um ihre eigenen Blasinstrumente zu holen, kamen wieder und haben mit uns zusammen auf der Bühne gespielt. So sehr haben sie Feuer gefangen, das war großartig. Da spielte die Sprache keine Rolle. Kurioserweise war es in Australien und Neuseeland, die Länder die am weitesten von zu Hause weg liegen, so, dass die meisten Besucher Deutsche waren. So hat es sich in einem Club in Sydney so angefühlt, als würden wir in München spielen.

Was ist das für ein Gefühl, in einem fremden Land vor Menschen zu spielen, die eure Musik nicht kennen?

Es ist natürlich viel Aufregung dabei, vor allem aber auch Motivation. Man kann eben nicht mit der Bekanntheit der Lieder punkten. Auch die Sprache ist irrelevant und so musst du eben mit deiner Musik überzeugen. Das war sehr spannend für uns.

Würdet ihr wieder eine Welttournee machen?

Klar, wir würden am liebsten in fast allen Ländern wieder auftreten. Gern jedes Jahr. Allerdings haben wir als Band auch kräftig draufgezahlt, weil es sich natürlich auf diese Art und Weise nicht rentiert hat. Wir haben uns Länder und Clubs selbst rausgesucht und wurden nicht gebucht. Aber die Erfahrungen, die wir sammeln durften, waren es allemal wert. Wenn uns jemand auf Welttournee mitnehmen möchte, sind wir sofort dabei.

Nun wart ihr ja in der ganzen Welt unterwegs. Macht ihr seitdem bei euren Auftritten irgendetwas anders? Gibt es Einflüsse, die ihr mitgenommen habt?

Wir haben auf jeden Fall gelernt, dass man die Menschen wunderbar mit der Musik packen kann. Nicht bei jedem Auftritt hatten wir die perfekten Voraussetzungen, oftmals gab es technische Probleme. Da haben wir gemerkt, dass man sich einfach auf das Ursprüngliche besinnen muss und dass es dann trotzdem funktioniert. Nach den Erfahrungen im Ausland habe ich bei unseren Deutschlandauftritten kaum noch Sätze gehört wie, „Ey, mein Monitor ist viel zu leise“ oder ähnliches. Die Voraussetzungen müssen einfach egal sein, damit muss man umgehen und nicht jammern. Das haben wir definitiv gelernt.

Am 20. Oktober kommt eure Live-CD und DVD zum großen Jubiläumskonzert in München raus. Worauf können sich die Fans da freuen?

Wir haben das Album „Around the World“ damals vorgestellt und zwei Wochen später in der Münchner Olympiahalle ein langes Set gespielt. Wir haben von jedem Album, dass wir jemals veröffentlicht haben, vier Stücke gespielt und eben das komplette „Around the World“ Album. Davon wird es einen Mitschnitt geben. Außerdem wird eine kleine Dokumentation von unserer Welttournee dabei sein.

Ist das auch nach zehn Jahren noch ein besonderer Tag für die Band, wenn eine neue CD veröffentlicht wird?

Klar. Natürlich ist man selbst von dem Produkt nicht überrascht, weil man es ja kennt. Ich höre es mir die erste Zeit nicht an, damit es erst einmal ruhen kann. Immerhin hat man sich die Wochen und Monate vorher nur damit beschäftigt. Ansonsten sind wir immer wieder gespannt auf die ersten Reaktionen und schauen auf unseren Social Media Profilen nach den Kommentaren, das macht uns viel Spaß.

Am 1. November kommt ihr nach Dresden. Gibt es ein Bier, worauf ihr euch schon besonders freut?

(lacht) Jetzt muss ich aber ganz vorsichtig sein, dass ich nicht das Falsche sage. Mir fällt da das Köstritzer ein, aber das ist sicher gar nicht aus Dresden. Mit großen kommerziellen Brauereien können wir meist nichts anfangen, wir freuen uns darauf, das regionale Bier kennenzulernen. Uns ist zwar nicht das Dresdner Bier in Erinnerung geblieben, wohl aber andere schöne Erlebnisse.

Welche denn?

Vor allem die Streifzüge durch die Neustadt, die Plattenläden zu besuchen und die Aufgeschlossenheit der Leute dort zu genießen. Das kennen wir hier in München nicht so. Auch der Weihnachtsmarkt war definitiv ein Erlebnis, was positiv in Erinnerung geblieben ist.

Im kommenden Sommer gibt es bereits neue Termine in eurem Kalender. Sind dafür auch neue Songs geplant?

Nein, ein neues Album ist für das kommende Jahr nicht geplant. Es wird ein weiteres Live-Jahr werden. Wir haben da einen ganz guten Rhythmus gefunden. Wir spielen gern zwei bis drei Jahre Konzerte und nehmen uns dann ein Jahr Zeit für ein neues Album. 2019 könnte der Weg also wieder ins Studio führen.

DNN verlosen Fanpaket

Zur Einstimmung auf das Konzert von „LaBrassBanda“ am 1. November im Alten Schlachthof verlosen wir ein Fanpaket, bestehend aus einem T-Shirt, der CD-Box „Kiah Royal“ und Aufklebern.
Wer das Fanpaket gewinnen möchte, schickt einfach bis Sonntag, den 15. Oktober 23 Uhr eine Mail mit dem Betreff „Fanpaket“ gewinn@dnn.de.
Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt. Mitarbeiter des Verlags sowie deren Angehörige sind von der Verlosung ausgeschlossen. Tickets gibt es unter www.labrassbanda.com oder unter www.alter-schlachthof.de

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