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Kraszewski-Museum Dresden muss Exponate nach Polen zurückgeben

Kraszewski-Museum Dresden muss Exponate nach Polen zurückgeben

Dresden. Das Museum für den Literaten Józef Ignacy Kraszewski (1812-1887) in Dresden muss fast alle Exponate an Polen zurückgeben und will sich deshalb neu profilieren.

Wie DNN-Online bereits im Juli berichtet hatte, existiert ein polnisches Gesetz, das der polnische Sejm bereits 2001 verabschiedet hatte. Demnach dürfen Kulturgüter, die älter als 50 Jahre sind, nur maximal fünf Jahre als Leihgaben im Ausland verbleiben, teilte das Museum am Donnerstag mit.

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Die Ausstellung "Polen aus freier Wahl" ist bis zum 15. Juli im Kraszewski-Museum zu besichtigen.

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Das Haus an der Nordstraße 28 in der Dresdner Neustadt war 1960 eröffnet worden. Von der Rückgabe sind etwa 160 Exponate betroffen, darunter Möbel, Gemälde und Bücher. Nur drei Objekte - eine Pistole, ein Säbel und ein kleiner Tisch - aus dem Bestand des Dresdner Stadtmuseums bleiben zurück. Bis Ende Dezember soll der Transfer zurück nach Polen abgeschlossen sein. Kraszewski schrieb unter anderem den Romanzyklus zur Geschichte Polens, die Sachsenbücher über König August den Starken, Graf Brühl und Gräfin Cosel.

dpa / sl

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