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Dresdner Philharmonie bietet „Blockbuster“ aus Musik und Film

Neuer Konzertsaal im Kulturpalast Dresdner Philharmonie bietet „Blockbuster“ aus Musik und Film

Die Dresdner Philharmonie sieht sich mit ihrem neuen Konzertsaal im umgebauten Kulturpalast am Beginn einer neuen Ära. Nach der langen Interimszeit ohne eigenes Haus will die Philharmonie fortan wieder „Blockbuster“ der Klassik spielen, kündigte Chefdirigent Michael Sanderling an.

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Die Dresdner Philharmonie eröffnete am 28. April dieses Jahres den neuen Konzertsaal im umgebauten Kulturpalast.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Die Dresdner Philharmonie sieht sich mit ihrem neuen Konzertsaal im umgebauten Kulturpalast am Beginn einer neuen Ära. Die guten Arbeitsbedingungen forderten einen Qualitätssprung geradezu heraus, sagte Chefdirigent Michael Sanderling am Mittwoch bei der Vorstellung der neuen Spielzeit - es ist die 147. des städtischen Orchesters: „Wir haben die Chance, mit dem Saal noch weiter zu wachsen.“

Allein in einem solchen Raum zu proben, sei motivierend. Endlich habe die Musikstadt Dresden den ihr gebührenden Saal. Der Kulturpalast war seit 2012 für rund 100 Millionen Euro umgebaut worden und hat als Herzstück nun einen akustisch hochwertigen Saal.

Nach der langen Interimszeit ohne eigenes Haus will die Philharmonie fortan wieder „Blockbuster“ der Klassik spielen, kündigte Sanderling an. Schon der Saisonauftakt erklingt bei Gustav Mahlers „Sinfonie der Tausend“ in großer Besetzung. Auch mehrere Sinfonien von Anton Bruckner stehen auf dem Programm. Als Uraufführung wurde ein „Requiem für Syrien“ von George Alexander Albrecht angekündigt.

Anoushka Shankar spielt ein Konzert für Sitar und Orchester ihres Vaters Ravi Shankar. Bei einer Aufführung des Filmes „Harry Potter und der Stein der Weisen“ spielt das Orchester live die Musik von John Williams. Sanderling setzt bei seinen Konzerten die Einspielung sämtlicher Sinfonien von Ludwig van Beethoven und Dmitri Schostakowitsch fort.

Ehrengäste der Spielzeit sind als „Artists in Residence“ die beiden französischen Pianistinnen Katia und Marielle Labèque. Der Pole Krzysztof Penderecki ist „Composer in Residence“. Als Gastdirigenten sind unter anderen Marek Janowski, Charles Dutoit und Juanjo Mena zu erleben. Bertrand de Billy dirigiert als Erster Gastdirigent drei Programme.

Als Solisten treten beispielsweise Julia Fischer, Alice Sara Ott und Arabella Steinbacher mit der Philharmonie auf. Auch Weltmusik, Jazz, Rock und Pop sollen im neuen Kulturpalast eine Bühne bekommen. Für die Reihe „Palastkonzerte“ mit Künstlern wie Mariza und Martin Grubinger sind die Musikfestspiele Dresden zuständig.

dpa

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