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Die Terrakottakrieger kehren zurück nach Dresden

Tönerne Gestalten Die Terrakottakrieger kehren zurück nach Dresden

Sie gelten für viele als das achte Weltwunder – die Terrakottaarmee von Xi’an, 8000 Tonfiguren chinesischer Krieger, die 1974 in der Grabanlage des ersten chinesischen Kaisers entdeckt wurden. Mit der Ausstellung „Die Terrakottaarmee und das Vermächtnis der Ewigen Kaisers“ kommen die chinesischen Krieger zum zweiten mal nach 2010 in die sächsische Hauptstadt.

Die Terrakottaarmee wird bereits zum zweiten Mal in der sächsischen Landeshauptstadt ausgestellt.
 

Quelle: Anja Schneider

Dresden.  Sie gelten für viele als das achte Weltwunder – die Terrakottaarmee von Xi’an, 8000 Tonfiguren chinesischer Krieger, die 1974 in der Grabanlage des ersten chinesischen Kaisers Qin Shi Huang Di (259 – 210 v. Chr.) entdeckt wurden. Seitdem begeistern diese Figuren nicht nur Archäologen und Historiker weltweit. Mit der Ausstellung „Die Terrakottaarmee und das Vermächtnis der Ewigen Kaisers“ kommen die chinesischen Krieger zum zweiten mal nach 2010 in die sächsische Hauptstadt. Von Freitag, 12. Mai, bis zum 17. September werden in der Zeitenströmung nicht nur rund 150 originalgetreue Repliken der überlebensgroßen Tonfiguren zu sehen sein, sondern auch 100 weitere Exponate wie Rüstungspanzer und Waffen.

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Vom 12. Mai bis 17. September 2017 zeigt die Ausstellung „Die Terrakottaarmee und das Vermächtnis der Ewigen Kaisers“ Schätze aus der Grabkammer des ersten Kaisers von China in der Dresdner Zeitenströmung.

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Qin Shi Huang Di formte das erste chinesische Kaiserreich, indem er die damaligen „Sieben Streitenden Reiche“ einte. Er war Auftraggeber des Ausbaus der Großen Mauer und vereinheitlichte Schriftzeichen und Währung. Wenngleich er ein grausamer Tyrann war, der von seinem Volk gehasst wurde, war seine Herrschaft wegweisend für das heutige China. Nach seinem Tod übernahm sein Sohn Fusu die Herrschaft, wurde aber nach drei Jahren gestürzt, was die Qin-Dynastie zur kürzesten aller chinesischen Kaiserdynastien machte.

„Die Terrakottaarmee ist nur ein kleiner Teil der insgesamt 56 Quadratkilometer großen Grabanlage von Kaiser Qin“, berichtet Jaana Klumpp, seit 2015 Kuratorin. „Jeder der Krieger hat ein unterschiedliches Gesicht und detaillierte Rüstungen. Mit durchschnittlich 1,80 Metern Größe ist anzunehmen, dass sie überlebensgroß dargestellt sind.“

Die Ausstellung kommt gerade aus Lüttich. In zwölf Lkws und drei Seefrachtcontainern wurden die Exponate nach Dresden gebracht, wo sie nun auf der rund 1400 Quadratmeter großen Museumsfläche aufgebaut werden.

Die Öffnungszeiten sind jeweils mittwochs bis sonntags sowie Pfingstmontag, 5. Juni, von 10 bis 18 Uhr. Tickets kosten 15 Euro, ermäßigt zwölf, Kinder neun.
 

Von Gerrit Menk

Zeitenströmung, Dresden 51.080606 13.760894
Zeitenströmung, Dresden
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