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Die Comödie Dresden plant sieben Premieren in neuer Saison

Die Comödie Dresden plant sieben Premieren in neuer Saison

Die Spielzeit ist noch nicht zu Ende in der Comödie, doch das erste Fazit von Geschäftsführer Olaf Maatz fällt recht positiv aus. Zwischen Januar und Juni 2013 seien deutlich mehr Karten als im Vorjahreszeitraum verkauft worden, sagte er zur gestrigen Vorstellung des neuen Spielplans.

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Winfried Glatzeder

Quelle: Arno Burgi

Wie viele genau, wollte er auch auf Nachfrage nicht preisgeben. Eine andere Vergleichsgröße aber gibt es: Im gesamtem Jahr 2012 hat die Comödie rund 120 000 Tickets unter die Leute gebracht. Ein Ergebnis, das im laufenden Jahr mit ziemlicher Sicherheit überboten wird.

So gesehen, könnten die Comödie-Betreiber gelassen in die Zukunft schauen - und tun es auch. "Wir sind nicht unzufrieden mit dem Ergebnis", kommentierte Maatz die Gefühlslage etwas nebulös. Den Grund für das gute Resultat sieht er im thematischen Crossover des Hauses, der im Vergleich zu früheren Jahren mehr junges Publikum angelockt habe, wie Maatz wissen ließ. "Das ist auf jeden Fall etwas, woran wir festhalten werden."

Damit ist der Bogen geschlagen zur neuen Saison, die Intendant Christian Kühn vorstellte. Offizieller Auftakt ist bereits am 9. August mit "Landeier oder Bauern suchen Frauen" - durchaus geschult und orientiert an ähnlichen Fernsehformaten. Theaterferien macht die Comödie im Juli - obwohl die dann vor allem von Probenarbeit für die "Landeier" geprägt seien, sagte Maatz.

Ab 13. September steht danach die Komödie "Toutou" im Plan, wobei der titelgebende Hund beim Gassigehen entwischt. Am anderen Ende der Leine: Alex, von keinem Geringeren gespielt als von Winfried Glatzeder. Die vor nicht allzu langer Zeit im Feuilleton rauf- und runterdeklamierte Pseudosensation von der Kanzlerin Lieblingsfilm ("Die Legende von Paul und Paula") und die damit auch westlich der Elbe selbst außerhalb cineastischer Nerd-Gruppen einsetzende Aufmerksamkeit für den Streifen dürfte Glatzeder, der den Paul spielte, auch in Dresden noch zusätzlich Aufmerksamkeit sichern. Und damit kehrt der "Belmondo des Ostens" hierher zurück, wo er zuletzt 1999 in "Mein Freund Harvey" und ein Jahr vorher in der legendären "Pension Schöller" (beide Inszenierungen in der damaligen Komödie) zu erleben war.

Die Bühne im World Trade Center liefert dann gleich zwei Uraufführungen in Folge: "Wir sind die Guten" (4. Oktober) und "Willie - Der Weihnachtsstollen" (15. November). Nicht allzu schwer zu erraten, dass letztere Inszenierung das neue Weihnachtsstück des Hauses wird, nachdem im Vorjahr nochmals "Die Weihnachtsgans Auguste" gegeben worden war. Im neuen Jahr folgen danach "Rubbeldiekatz" nach dem gleichnamigen Buck-Film (14. Februar 2104), "Die Perle Anna" (4. April) und mit "Tussipark" (9. Mai) eine weitere Uraufführung. Dazu kommen Wiederaufnahmen erfolgreicher Stücke wie "Calender Girls" (Kühn: "Die haben uns immer ein volles Haus beschert."), "Rentner haben niemals Zeit", "Elling" (laut Maatz besonders vom jungen Publikum gut angenommen) und "Machos auf Eis" (die allerdings nur wenige Tage im November zu sehen sind, sonst wird mit dem Stück getourt).

Die Probebühne des Comödie-Restaurants "Lampenfieber" soll zudem Schauplatz einer offenen Bühne werden, wo sich noch unentdeckte Amateur-Comedians offenbaren können. Allerdings nicht, ohne vorher schon Proben ihres Könnens einer Jury gezeigt zu haben.

Ein anderer Plan ist dagegen endgültig vom Tisch: der Einbau einer großen Bühne ins Atrium des World Trade Centers. Es habe schon Gespräche mit Architekten gegeben, sagte Maatz. Doch ein kompliziertes Überbauen der vorhandenen Wasserflächen sowie notwendiges tagelanges Auf- und Abbauen hätten das Vorhaben vereitelt. Selbst bei geschätzten 1600 Zuschauern sei das unterm Strich nicht bezahlbar gewesen, so Maatz, "nicht mal mit Weltstars".

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.06.2013

Torsten Klaus

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