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Deichkind lassen in Dresden die Groovestation beben

Warm-Up-Konzert Deichkind lassen in Dresden die Groovestation beben

Zusammen mit rund 200 Fans haben die Electropunker von Deichkind am Mittwochabend in der Dresdner Groovestation gefeiert. Knackig, kurz und extrem intensiv war das Konzert in dem kleinen Club in der Neustadt, mit dem sich die Hamburger auf ihr großes Konzert am 28. Juli am Elbufer einstimmen wollten.

Deichkind in der Dresdner Groovestation

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Zusammen mit rund 200 Fans haben die Electropunker von Deichkind am Mittwochabend in der Dresdner Groovestation gefeiert. Knackig, kurz und extrem intensiv war das Konzert in dem kleinen Club in der Neustadt, mit dem sich die Hamburger auf ihr großes Konzert am 28. Juli am Elbufer einstimmen wollten.

Nur knapp eine Stunde lang heizte die Gruppe dem Publikum ein. Die hatte es dafür in sich. Mit Remmidemmi oder besser „Yippie Yippie Yeah“ gingen die Deichkinder schon zu Beginn in die Vollen. Die Groovestation drehte ebenfalls von Null auf Hundert, binnen Sekunden vermischten sich Lärm, Rauch, Konfetti und Federn zur unnachahmlichen Deichkind-Mischung.

Zusammen mit rund 200 Fans haben die Electropunker von Deichkind am Mittwochabend in der Dresdner Groovestation gefeiert. Knackig, kurz und extrem intensiv war das Konzert in dem kleinen Club. Unsere Fotografin war mittendrin!

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Gekonnt wurden neuere und ältere Stücke kombiniert. Ob „Krieg“, „Die rote Kiste“ oder „Arbeit nervt“: Das Publikum ging mit. Und die Deichkinder genossen die Enge. Die Mädchen in der ersten Reihe wurden immer wieder mit Sekt und Schnaps versorgt, einen Meter weiter hinten wogte die Menge einfach hin und her. Gefangene wurden nicht gemacht.

Die Bühnenshow bot wie immer eine wahre Gestaltungsorgie. Auch ohne die großen Bühnenaufbauten, die es im Juli wohl wieder geben wird, war immer Bewegung da. Das Bandkollektiv wirbelte teils kostümiert hin und her. Da ist es tröstlich, dass nach 30 Minuten auch bei Porky und Ferris MC ein erschöpftes „Uff“ im Gesicht stand. Denn die Luft in der kleinen Groovestation war längst verbraucht.

Das Finale mit „Limit“ kam trotzdem unerwartet früh. Noch einmal bebte der Club, noch einmal sprang alles wild durcheinander. Die euphorisch erwartete Zugabe bestand lediglich aus dem wohl charmantesten Nirvana-Cover der letzten zehn Jahre. Danach übergab die Band an Barrio Gato Gordo zur anschließenden Party. Die Dresdner enterten die Bühne und tanzten einfach weiter. Was bleibt sind grinsende Fans und ein Boden, der bis zum Ausgang voller Federn ist.

Mit dem Dresdner Clubkonzert wärmen sich Deichkind für ihre große Sommertour auf. Karten für das Konzert waren im Handel nicht erhältlich, lediglich über Facebook und einige Medien wurden die begehrten Gästelistenplätze vergeben. Nach dem Gratiskonzert für die Gegner von Pegida im Februar 2016 war es das zweite besondere Event der Gruppe in der Stadt.

Stephan Lohse

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