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Chronologie: Der lange Weg zum Umbau des Kulturpalastes

Chronologie: Der lange Weg zum Umbau des Kulturpalastes

2. Oktober 1969: Der Kulturpalast wird nach gut zweieinhalbjähriger Bauzeit eröffnet. Jahrzehntelang finden in dem Gebäude verschiedenste Veranstaltungen und Konzerte statt.

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Quelle: Anja Schneider

2. Oktober 1969: Der Kulturpalast wird nach gut zweieinhalbjähriger Bauzeit eröffnet. Jahrzehntelang finden in dem Gebäude verschiedenste Veranstaltungen und Konzerte statt.

1993: Es gibt erste Überlegungen für einen Umbau, der den Anforderungen der Philharmonie Rechnung trägt. Mehr als zehn Jahre lang wird über Umbau, Sanierung oder einen Neubau für die Philharmonie gestritten.

19. März 2007: Wegen Problemen beim Brandschutz muss der Kulturpalast für mehrere Monate gesperrt werden. Nachdem die notwenigen Arbeiten getan sind, erhält das Gebäude eine zeitlich befristete Betriebserlaubnis.

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In den vergangenen Jahren hatte es verschiedene Umbaupläne gegeben.

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3. Juli 2008: Der Stadtrat beschließt den Umbau des Kulturpalastes. Im Herbst erfolgt die europaweite Ausschreibung.

31. Juli 2008: Der Kulturpalast wird unter Denkmalschutz gestellt

23. Juni 2009: Das Architektenbüro gmp (Gerkan, Marg und Partner) erhält den Zuschlag für den Umbau des Gebäudes.

8. November 2010: Architekt Wolfgang Hänsch verklagt die Stadt Dresden. Durch den geplanten Umbau des Saales sieht er sein Recht als Urheber verletzt.

24. März 2011: Der Stadtrat beschließt nach langer Debatte die Entwurfsplanung für das Umbaukonzept. Der Kulti soll einen neuen Saal erhalten, Bibliothek und Herkuleskeule sollen in das Gebäude einziehen.

31. Januar 2012: Das sächsische Innenministerium bestätigt, dass es für den Kulturpalast keine EU-Fördermittel gibt. Das Projekt wackelt.

14. März 2012: Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) stellt das neue Finanzierungsmodell für den Kulti-Umbau vor. Für die fehlenden 35 Millionen Euro Fördermittel soll unter anderem das Stiftungskapital der städtischen Kreuzchor- und der Sozialstiftung verwendet werden.

4. April 2012: Der Stadtrat gibt grünes Licht: Der Kulturpalast Dresden wird auch ohne Fördermittel umgebaut.

24. April 2012: Es darf gebaut werden. Das Landgericht Leipzig weist die Urheberrechtsklage des Architekten Wolfgang Hänsch gegen den Umbau ab.

20. Mai 2012: Zum letzten Mal macht das Dixielandfestival Station im „Kulti“.

24. Mai 2012: Der Rechtsstreit um den Umbau ist noch nicht vorbei: Architekt Wolfgang Hänsch kündigt Berufung gegen das Umbau-Urteil des Landgerichtes Leipzig an.

1. Juni 2012: Hinter den Kulissen beginnt bereits das Großreinemachen. Ende September soll der „Kulti“ besenrein übergeben werden.

30. Juni 2012: Die Dresdner Philharmonie verabschiedet sich mit einem Dvorák-Konzert aus dem Kulturpalast.

23. Juli 2012: Die letzte Vorstellung im alten Saal. Mit „Das Brückenmännchen lädt ein - Der kleine Vampir“ schließt der Kulti vorerst seine Türen.

18.+19. August 2012: Ein letztes Mal gehen die Tore auf. Zum Stadtfest wird aus dem Kulturpalast-Foyer eine Großraumdisco.

24.+25. August 2012: Alles muss raus. Von den Sitzen bis zur Zimmerpflanze wird das Kulti-Inventar verkauft. Vor allem der Ansturm auf die alten Sitze des großen Saals ist riesig.

25. September 2012: Der Kulturpalast ist leer: Hausherr Ulrich Finger übergibt der Stadt symbolisch den Schlüssel zum Haus.

6. November 2012: Die aktuelle Steuerschätzung offenbart ein riesiges Einnahmeminus für Dresden. Einzelne Fraktionen im Stadtrat stellen den geplanten Umbau wieder in Frage.

13. November 2012: Das Oberlandesgericht Dresden bestätigt in zweiter Instanz, dass die Stadt den Saal umbauen darf.

10. Januar 2013: Der Dresdner Stadtrat beschließt, die „Kommunale Immobilien Dresden GmbH & Co. KG“ zu gründen, die für den Kulturpalast-Umbau und dessen späteren Betrieb zuständig sein wird.

16. Januar 2013: Die Stadt Dresden gibt bekannt, dass die Umbaukosten für den Kulturpalast statt 82 Millionen knapp 88 Millionen Euro betragen werden.

22. Februar 2013: Stadtsprecher Kai Schult teilt mit, dass der für März geplante Baustart in weite Ferne rückt, da die Landesdirektion Sachsen (LDS) die Rechtmäßigkeit des Dresdner Doppelhaushaltes für die Jahre 2013/14 noch nicht festgestellt hat.

17. April 2013: Die Stadt Dresden benennt als neuen Eröffnungstermin den März 2017. Ursprünglich war der Herbst 2015 vorgesehen.

16. September 2013: Kulturpalast-Architekt Wolfgang Hänsch stirbt im Alter von 84 Jahren.

11. Oktober 2013: Der offizielle Umbau für den Dresdner Kulturpalast beginnt.

18. Februar 2014: Fünf Unternehmen bewerben sich für die Rohbauarbeiten am neuen Saal.

18. September 2014: Der Bau für den neuen Saal im Kulturpalast beginnt offiziell.

19. Dezember 2014: Innenminister Markus Ulbig (CDU) fördert den Ausbau des Kulturpalastes mit einer Millionen Euro.

29. Mai 2015: Richtfest – mit Konzerten feiert die Stadt Dresden den Abschluss der Rohbauarbeiten.

17. Mai 2016: Es gibt ein Eröffnungsdatum, den 28. April 2017.

15. August 2016: Am Kulturpalast fallen die Gerüste.

Dezember 2016: Riesenstreit um den Kulturpalast. Im Streit ums Geld wirft Philharmonie-Dirigent Sanderling hin. Bespielungskonzept und Eröffnung wackeln.

Februar 2017: Der Kulturpalast wird immer teurer. Nachträge sorgen dafür, dass die Kosten in Richtung von 100 Millionen Euro klettern.

20. März 2017: Die Bibliothek startet mit dem Umzug. Unzählige Bücher werden vom WTC in den Kulti gebracht.

11. April 2017: Der Vorplatz des Kulturpalastes ist fertig. Wenig später sprudeln auch die Brunnen wieder.

28. April 2017: Der Kulturpalast wird mit einem Festakt eröffnet. Die Bauarbeiten gehen aber weiter und werden sich voraussichtlich noch bis Herbst ziehen.

sl

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