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36. Dresdner Graphikmarkt am Wochenende im Hygiene-Museum

A wie Aquatinta bis Z wie Zinkografie 36. Dresdner Graphikmarkt am Wochenende im Hygiene-Museum

Der 36. Dresdner Graphikmarkt hat sein alljährliches Domizil gewechselt und wird an diesem Wochenende das Konferenzzentrum des Deutschen Hygiene-Museums zur Kunsthalle umfunktionieren. In diesem Jahr sind 98 Künstler aus Dresden, Radebeul, Leipzig und Berlin, aber auch aus ganz Sachsen dabei.

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Stephanie Marx gestaltete das Plakat für den Grafikmarkt 2017

Quelle: PR

Dresden. Eine anderer Ort bewirkt oft eine erfrischende Neuausrichtung. Allem Neuanfang wohnt ein Zauber inne, sagt sinngemäß der Dichter. Der 36. Graphikmarkt hat sein alljährliches Domizil gewechselt und wird an diesem Wochenende das Konferenzzentrum des Deutschen Hygiene-Museums zur Kunsthalle umfunktionieren. „Die Mitglieder des Dresdner Graphikmarktes e.V. freuen sich, erneut einen zentralen, gut zu erreichenden und repräsentativen Veranstaltungsort gefunden zu haben“, sagt Martin Dänhardt, Vorsitzender des Vereins.

Schon im Mai dieses Jahres hatten die 15 Mitglieder des Vereins über die Auswahl der teilnehmenden Künstler beraten und abgestimmt. Es gab viel zu tun. Neben den Besuchen bei den Künstlern, dem Transport der Arbeiten, dem Auf-und Abbau der Stände, der Präsentation und schließlich der Abrechnung stehen die Mitglieder auch als beratende Ansprechpartner zur Verfügung. In diesem Jahr sind 98 Künstler aus Dresden, Radebeul, Leipzig und Berlin, aber auch aus ganz Sachsen dabei, darunter bereits mehrmals vertretene und die zwei Neuzugänge Jens Besser (Siebdruck) und Matthias Blumhagen (Fotografie) aus Dresden. Nach einigen Jahren fiel die Wahl erneut auf Ulla Andersson, Klaus Liebscher, Wieland Richter, Gerd Küchler und Christine Ebersbach u.a.. Gezeigt werden Arbeiten von A wie Aquatinta bis Z wie Zinkographie, darunter grafische Blätter, Zeichnungen, Aquarelle, aber auch originalgrafische Künstlerbücher sowie Buchillustrationen.

Mit dem Plakat „Neuer Ort“, einem Farblinolschnitt zum 36. Dresdner Graphikmarkt (limitierte Anzahl, Preis: 15.-Euro), nimmt die Leipziger Künstlerin Stephanie Marx Bezug auf das Kunstereignis im Hygiene-Museum: Eine Fledermaus, das Lieblingstier der Dresdner (die Hufeisennase), besetzt das Dach und vermittelt den Eindruck einer Drohne, die auf skurrile Art Besitz von dem Gebäude zu ergreifen scheint.

In diesem Jahr stehen die Präsentationen im Zeichen des Siebdruckes: Jens Besser zeigt und erläutert an beiden Tagen die einzelnen Arbeitsschritte vom Entwurf über die Siebherstellung und den Druck bis zum Trocknen der fertigen Blätter. Auch bei den beiden Editionsblättern handelt es sich um Siebdrucke. Für den Sonnabend schuf die Dresdner Grafikerin und Buchillustratorin Annette von Bodecker-Büttner einen mehrfarbigen Siebdruck mit dem Titel „Vom Innehalten“ (50 Exemplare à 25 Euro). Die Malerin/Grafikerin Gudrun Trendafilov ist mit der Edition für den Sonntag vertreten. Ihr zweifarbiger Siebdruck „Ganz Ohr“ reiht sich ein in die von ihr geschaffenen, sehr sensiblen weiblichen Akte (50 Exemplare à 25 Euro), die zum Markenzeichen ihrer Kunst geworden sind.

In altbewährter Weise gestaltete die Dresdner Grafikerin Heike Wadewitz den Flyer zum 36. Dresdner Graphikmarkt. Sie schuf die Zeichnung mit einem Profilkopf und der Andeutung der Architektur des Hauses sowie das Layout und den Satz des Faltblattes.

36. Dresdner Graphikmarkt: 11. November, 10-18 Uhr; 12. November, 10-16 Uhr, Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Lingnerplatz 1.

Von Heinz Weißflog

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