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Stadtpolitik Zusatzgelder: Dresden schlägt zu, wenn andere passen müssen
Dresden Stadtpolitik Zusatzgelder: Dresden schlägt zu, wenn andere passen müssen
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18:31 09.09.2015

Dresden ist schuldenfrei und kann zuschlagen, wenn solche zurückgegebenen Fördermittel "auf den Markt kommen". Die Eigenmittel nimmt die Stadt in diesem Fall aus im Haushalt eingeplanten Geldern für die Innere Neustadt und den Neumarkt, da sich dort die Arbeiten auf unbestimmte Zeit verschieben.

In Cotta finden die Mittel aus dem "Stadtumbau Ost" sofortige Verwendung. Sie fließen in das Hebbelbad, das zwar nach umfassender Sanierung schon im Juli eröffnet wurde. Die Bauarbeiten kosteten aber 303 000 Euro netto mehr als geplant - mit den zusätzlichen Fördermitteln können rund 80 000 Euro des Defizits abgefedert werden. Mittel gehen auch an den Eigenbetrieb Kindertagesstätten, der für das asbestbelastete Gebäude der Kindertagesstätte Roquettestraße 16 Ersatz schaffen musste. 300 000 Euro stehen dafür nun zur Verfügung.

Mit den 300 000 Euro, die für das Programm "Soziale Stadt" fließen, sollen der zweite und dritte Bauabschnitt der Höhenpromenade in Gorbitz in Angriff genommen werden. Hier muss die Stadt 150 000 Euro Eigenanteil aufbringen. Mit der Gesamtsumme soll die zentrale Achse in dem Plattenbaugebiet, die sich in einem desolaten Zustand befindet, gründlich auf Vordermann gebracht werden. Der erste Bauabschnitt war im Mai 2013 abgeschlossen worden, jetzt geht es weiter bis zum Leutewitzer Ring. Auch dieser Wegabschnitt wird barrierefrei gestaltet und begradigt, dazu erhält er Bögen und Bepflanzungen. An den Aufweitungen und Wohngebäuden sollen Sitzmöglichkeiten geschaffen werden. Einen Teil der Fördermittel will die Stadt aber auch in Papier investieren und das Integrierte Handlungskonzept für Gorbitz fortschreiben.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.10.2013

Baumann-Hartwig, Thomas

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