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Stadtpolitik Zukunft des Operettengeländes in Dresden-Leuben kein Thema im Stadtrat
Dresden Stadtpolitik Zukunft des Operettengeländes in Dresden-Leuben kein Thema im Stadtrat
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09:43 25.01.2017
Die Zukunft des Operettengeländes steht auf der Tagesordnung der Sitzung des Stadtrats am Donnerstag (Archivaufnahme).  Quelle: Archiv
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Dresden

 Die Zukunft des Operettengeländes steht auf der Tagesordnung der Sitzung des Stadtrats am Donnerstag. Eine Debatte wird aber nicht stattfinden, wie CDU-Stadträtin Heike Ahnert den DNN mitteilte. „Wir werden die Vertagung beantragen.“ Ahnert hatte den Antrag federführend für die CDU-Fraktion bearbeitet und kann als Einreicherin das Thema von der Tagesordnung nehmen lassen.

Grund: Im Ausschuss für Finanzen und Liegenschaften habe die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit den Antrag so verändert, dass die ursprüngliche Intention nicht mehr zu erkennen sei. „Wir wollen den Kopfbau der Staatsoperette in Leuben erhalten und wären froh, wenn sich eine kulturelle Nutzung finden lassen würde“, erklärt Ahnert. Deshalb soll die Stadt das Grundstück nicht einfach so zum Verkauf ausschreiben, sondern eine Konzeptausschreibung auf den Weg bringen, bei der Investoren erklären müssen, welche Absichten sie mit dem Grundstück verfolgen wollen.

Gegenwärtig prüft das Schulverwaltungsamt, ob der ehemalige Operettenstandort auf der Pirnaer Landstraße für einen Schulneubau in Betracht kommt. „Sollte das nicht der Fall sein, dann will Rot-Grün-Rot eine kulturelle Nutzung auf Kosten der Stadt installieren. Das ist nicht das, was wir wollen“, erklärt Ahnert. Die CDU strebe den Verkauf an einen Investor an, wolle aber eine Art Ortsteilzentrum für Leuben erhalten. Der Verkaufserlös solle wie vor Jahren beschlossen in die Finanzierung des Kraftwerks Mitte fließen.

Neben einem Schulstandort ist auch ein Wohngebiet für die Fläche in Leuben im Gespräch. In diesem Fall dürfte die Stadtratsmehrheit eine Übertragung des Grundstücks an die zu gründende kommunale Wohnungsbaugesellschaft intensiv prüfen.

Von tbh

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