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Zastrow: Rathaus bitte nicht auf den Dresdner Ferdinandplatz

Teuerstes Grundstück der Stadt Zastrow: Rathaus bitte nicht auf den Dresdner Ferdinandplatz

Kritik an den Plänen der Verwaltung für den Neubau eines Technischen Rathauses auf dem Ferdinandplatz: Holger Zastrow, Vorsitzender der Fraktion FDP/Freie Bürger, kann nicht nachvollziehen, warum das neue Verwaltungszentrum unbedingt auf dem teuersten Grundstück der Stadt gebaut werden muss.

Der Ferdinandplatz – momentan ein Parkplatz.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Kritik an den Plänen der Verwaltung für den Neubau eines Technischen Rathauses auf dem Ferdinandplatz: Holger Zastrow, Vorsitzender der Fraktion FDP/Freie Bürger, kann nicht nachvollziehen, warum das neue Verwaltungszentrum unbedingt auf dem teuersten Grundstück der Stadt gebaut werden muss. „Uns würde es schon interessieren, ob Alternativen beispielsweise in der Lingnerstadt oder Kooperationen mit privaten Investoren geprüft wurden“, erklärte er. Die entgangenen Millionenerlöse für den Verkauf des Grundstückes am Ferdinandplatz müssten in die Kosten für den Verwaltungsstandort eingerechnet werden.

Das von Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) vorgestellte „Zukunftskonzept 2030“ lasse nur eine Schlussfolgerung zu: „Dresden schwimmt im Geld.“ Innerhalb von zehn Jahren wolle die Verwaltung fast 300 Millionen Euro für ihre Unterbringung ausgeben. „Das ist mehr als für Straßen, Fuß- und Radwege zusammen.“ Zastrow erinnerte an kostengünstige Pläne von 2011, ein Technisches Rathaus in der Lingnerstadt zu errichten, die der Stadtrat abgelehnt hatte.

Von tbh

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