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Wohnungsbau: SPD macht sich für private Investoren stark

Immobilien Wohnungsbau: SPD macht sich für private Investoren stark

Auf Antrag der SPD-Fraktion wird sich der Stadtrat auf seiner Sitzung am 2. März in einer aktuellen Stunde mit dem Thema „Soziale Wohnungspolitik für Dresden“ befassen. An diesem Tag soll die Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft (Woba) beschlossen werden.

Auf Antrag der SPD-Fraktion wird sich der Stadtrat auf seiner Sitzung am 2. März in einer aktuellen Stunde mit dem Thema „Soziale Wohnungspolitik für Dresden“ befassen.

Quelle: dpa

Dresden. Auf Antrag der SPD-Fraktion wird sich der Stadtrat auf seiner Sitzung am 2. März in einer aktuellen Stunde mit dem Thema „Soziale Wohnungspolitik für Dresden“ befassen. An diesem Tag soll die Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft (Woba) beschlossen werden. „Wir wollen deutlich machen, wo unsere Prioritäten beim sozialen Wohnungsbau liegen“, erklärt Fraktionsgeschäftsführer Thomas Blümel das Anliegen der aktuellen Stunde.

Die Sozialdemokraten würden die Woba nicht als Heilsbringer für alle Probleme des Wohnungsmarktes verstehen, sondern lediglich als einen Baustein von vielen. „Es sind wesentlich mehr Dinge notwendig, als eine Woba zu gründen“, so Blümel. Wohnungspolitik erschöpfe sich nicht in der Frage, welche Rechtsform eine Woba haben sollte. „Wir wollen alle mitnehmen, die am Wohnungsmarkt tätig sind.“ Dazu zählt Blümel die Wohnungsgenossenschaften und die privaten Investoren, denen er keinesfalls das Etiektt „Miethaie“ aufkleben wolle. „private sind verlässliche Partner und zuverlässige Stadtentwickler“, so Blümel.

20 Millionen Euro Fördermittel stünden Dresden in diesem Jahr für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung. „Dieses Geld kann eine Woba gar nicht allein verbauen. Wir brauchen private Initiativen.“ Auch die Verwaltung müsse ihre Hausaufgaben erledigen und dürfe Wohnungsbau nicht ausbremsen, so Blümel. „Wenn ich daran denke, wie lange es in Dresden dauert, bis man eine Baugenehmigung erhält, dann sehe ich Verbesserungspotenzial.“

Laut dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Christian Avenarius nähern sich die Positionen der einzelnen Partner zur Woba in der rot-grün-roten Mehrheitskooperation an. „Wir werden noch eine große Runde dazu haben, sind aber auf einem guten Weg. Wir gehen davon aus, dass wir die Woba am 2. März im Stadtrat beschließen können“, so der Fraktionsvorsitzende.

Von tbh

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