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Stadtpolitik Wohl kein Heiliger auf der Dresdner Waldschlößchenbrücke - Kunstkommission lehnt Figur ab
Dresden Stadtpolitik Wohl kein Heiliger auf der Dresdner Waldschlößchenbrücke - Kunstkommission lehnt Figur ab
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18:26 09.09.2015
Der heilige Nepomuk soll nach dem Willen der katholischen Kirche künftig auch die Dresdner Waldschlößchenbrücke vor Unheil schützen. Quelle: dpa
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Eine ausführliche Begründung dafür soll in den nächsten Tagen folgen. Allerdings ist das Votum der Kommission nicht bindend. Der Stadtrat ist in der Frage uneinig. CDU und FDP sind dafür, Linke und Grüne dagegen.

Das Bistum Dresden-Meißen will der Stadt die Skulptur des Brückenheiligen schenken. Entworfen hatte sie der Künstler Einhart Grotegut. Der seliggesprochene böhmische Priester Johannes Nepomuk (1350-1393) gilt als Schutzpatron der Brücken. St. Nepomuk-Statuen finden sich an vielen Brücken, auch in Deutschland. Die bekannteste steht in Bronze auf der Prager Karlsbrücke, von der Nepomuk einst in die Moldau gestürzt worden sein soll. Der Legende nach hatte ihn der Prager König Wenzel zuvor foltern lassen, weil der Priester ihm nicht verraten wollte, was dessen Gemahlin im Beichtstuhl gesagt hatte.

„Bisher gibt es in Sachsen nur in Schirgiswalde eine Nepomuk- Figur“, sagte Bistumssprecher Michael Baudisch. An oder auf der dann neunten Flussquerung über die Dresdner Elbe hätte der Heilige auch für die Verbindung der Stadt nach Prag und Tschechien stehen sollen, hatte Baudisch argumentiert.

sl / dpa

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