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Stadtpolitik Wachsende Fremdenfeindlichkeit in Dresden befürchtet - Stadtvertreter fordern Weltoffenheit und Toleranz
Dresden Stadtpolitik Wachsende Fremdenfeindlichkeit in Dresden befürchtet - Stadtvertreter fordern Weltoffenheit und Toleranz
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17:44 09.09.2015
Integrationskurs «Deutsch als Fremdsprache» an einer VHS. (Symbolbild Quelle: dpa
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Hintergrund sind die aktuellen Pegida-Demonstrationen in Dresden. „Bis heute sind rechtsextreme Kräfte in unseren Straßen unterwegs“, hieß es in der Erklärung der drei Beauftragten. „Wir verfolgen die gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungen mit großer Sorge", so die Mitteilung  der Dresdner Integrations- und Ausländerbeauftragten, Kristina Winkler, der Gleichstellungsbeauftragten für Mann und Frau, Dr. Alexandra-Kathrin Stanislaw-Kemenah und der Beauftragten für Menschen mit Behinderung, Sylvia Müller.

Bilder der Pegida-Demo und Gegenproteste am 4. November in Dresden:

Wachsende Fremdenfeindlichkeit in Dresden befürchtet

"Zahlreiche Dresdnerinnen und Dresdner äußern uns gegenüber Befürchtungen hinsichtlich wachsender Fremdenfeindlichkeit, Homophobie, Islamfeindlichkeit und Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung.“ Es müsse weiter daran gearbeitet werden, Unterschiede auszuhalten und einander respektvoll und gleichberechtigt zu begegnen. Nur indem sich die Stadt öffne, sei es möglich, die Gemeinschaft lebenswert und solidarisch zu gestalten.

Zudem betonten die Frauen, dass es nicht allein ausreiche, an einzelnen Gedenktagen wie dem 9. November Gesicht gegen Intoleranz, Gewalt und Rechtsextremismus zu zeigen. „Wir müssen uns alle 365 Tage im Jahr für Toleranz und gegen Diskriminierung einsetzen“, hieß es in dem Papier. Grund für die Veröffentlichung der gemeinsamen Erklärung seien, wie aus dem Schreiben hervorgeht, die aktuellen Ereignisse. Erst am Montag waren in Dresden rund 1700 Menschen dem Aufruf der „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ zur bereits vierten „Montagsdemonstration gegen Glaubens- und Stellvertreterkriege auf deutschem Boden“ gefolgt. Am gleichen Tag hatten sich Dresdner Kirchen, Religionsgemeinschaften und zivilgesellschaftliche Initiativen klar gegen die Inhalte der Pegida-Demonstrationen ausgesprochen.

susa

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