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Vorjohann zieht positive Bilanz für erstes Amtsjahr als Bildungsbürgermeister

Schulen in Dresden Vorjohann zieht positive Bilanz für erstes Amtsjahr als Bildungsbürgermeister

Dresdens Bildungsbürgermeister ist seit einem Jahr im Amt. Jetzt hat er Bilanz gezogen. Die lautet: „2017 war ein erfolgreiches Jahr für Dresdens Schullandschaft.“

Hartmut Vorjohann

Quelle: Carola Fritzsche

Dresden. Dresdens Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann hat eine positive Bilanz für sein erstes Amtsjahr gezogen. „2017 war ein erfolgreiches Jahr für Dresdens Schullandschaft“, freut er sich am Mittwoch in einer Erklärung. „Höhepunkte des Jahres waren zweifellos die vier Schulgründungen und die Grundsteinlegung für den neuen Schulcampus in Pieschen“, fügte Vorjohann hinzu.

Auch an bestehenden Schulen habe sich viel getan. In Briesnitz sei beispielsweise für die 76. Grundschule ein neues Stammhaus entstanden und die 46. Oberschule habe ihren neuen Sitz jetzt in einem sanierten Schulgebäude in der Südvorstadt. „In Dresden ist und bleibt Bildung Priorität Nummer eins“, erklärte Vorjohann.

Rund 22,3 Millionen Euro investierte die Landeshauptstadt in die Sanierung des neuen Stammhauses für die 46. Oberschule an der Andreas-Schubert-Straße 41 sowie für den Neubau für die 76. Grundschule am Lehmberg. Nach zwei Jahren Bauzeit eröffneten die Schulen feierlich nach den Winterferien beziehungsweise zum Schuljahresbeginn ihre neuen Standorte.

Mit der Gründung der 147. Grundschule in einem neu errichteten Schulhaus an der Döbelner Straße gab es zum Schuljahresbeginn 2017/2018 Zuwachs für den Grundschulbezirk Pieschen 2. Ebenso öffneten die 145. Oberschule sowie das Gymnasium Pieschen erstmals ihre Türen. Beide Schulen werden später im neuen Pieschener Schulcampus angesiedelt sein. Auch im Dresdner Osten ist mit dem Gymnasium Tolkewitz ein neuer Gymnasialstandort entstanden. Derzeit lernen die rund 120 Schülerinnen und Schüler im Schulgebäude der 32. Grundschule „Sieben Schwaben“ und ziehen in den Winterferien 2018 auf den neuen Schulcampus Tolkewitz an der Wehlener Straße.

Der sportliche Höhepunkt 2017 in der Dresdner Schullandschaft war die Eröffnung der Drei-Feld-Sporthalle der 107. Oberschule an der Hepkestraße in Gruna. Insgesamt kostet die neue Halle 4,25 Millionen Euro. Darüber hinaus entstanden drei weitere neue Schulsporthallen an der 76. Grundschule, der 147. Grundschule sowie an der 103. Grundschule „Unterm Regenbogen“ in der Radeberger Vorstadt. Die neuen Hallen bereichern zusätzlich den Vereins- und Freizeitsport in Dresden.

Auch 2018 werden mehrere Baumaßnahmen abgeschlossen, darunter das neue Schulgebäude der 61. Grundschule „Heinrich Schütz“ an der Hutbergstraße in Rochwitz. Schüler und Lehrer werden in den Winterferien 2018 einziehen. Der Erweiterungsbau am Vitzthum-Gymnasium in Zschertnitz wird im Frühjahr 2018 fertig. Dann ist auch die neue KFZ-Halle am Berufsschulzentrum für Technik „Gustav Anton Zeuner“ an der Gerokstraße einsatzbereit. Ebenfalls kurz vor dem Abschluss stehen die Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten an der Grundschule Naußlitz, an der 49. Grundschule „Bernhard August von Lindenau“, Bernhardstraße, sowie an der 39. Grundschule, Schleiermacherstraße (beide Südvorstadt). Läuft alles nach Plan, werden im Sommer 2018 die Arbeiten an der neuen 153. Grundschule in Friedrichstadt beendet. Eine Besonderheit der Schule wird die Spezialisierung auf Integrationsschülerinnen und -schüler mit Sehbehinderungen sein. Außerdem bekommen die 96. Grundschule „Am Froschtunnel“ an der Liebstädter Straße in Dobritz und die 35. Oberschule an der Clara-Zetkin-Straße in Löbtau im Sommer 2018 neue Sporthallen. Insgesamt belaufen sich die Kosten bei den abzuschließenden Baumaßnahmen 2018 auf rund 176,5 Millionen Euro.

Die Sanierung der Dresdner Schulen schreitet immer weiter voran. So ziehen im nächsten Jahr folgende Schulen in Bauauslagerungsobjekte um: die 15. Grundschule von der Görlitzer Straße in die Häuser B und C des Gymnasiums Dreikönigschule in der Neustadt, die 44. Grundschule von der Salbachstraße auf den Berthelsdorfer Weg in Tolkewitz, das Gymnasium Dreikönigschule auf den neuen Schulcampus Tolkewitz, das Gymnasium Plauen ans Terrassenufer und die 117. Grundschule von der Reichenbachstraße in der Südvorstadt an den Höckendorfer Weg in Kleinpestitz. Die Stammhäuser werden nunmehr bis voraussichtlich 2020, auch mit Unterstützung des Freistaates Sachsen, für insgesamt ca. 50 Millionen Euro saniert.

Von I.P.

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