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Stadtpolitik Umweltausschuss diskutiert über Zuschuss zum Ski-Weltcup am Elbufer in Dresden
Dresden Stadtpolitik Umweltausschuss diskutiert über Zuschuss zum Ski-Weltcup am Elbufer in Dresden
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22:00 06.03.2017
Die Pläne für den Ski-Weltcup am Elbufer ab kommendem Jahr haben eine weitere Hürde genommen Quelle: ipleil
Dresden

Die Pläne für den Ski-Weltcup am Elbufer ab kommendem Jahr haben eine weitere Hürde genommen: Im Umweltausschuss sprach sich am Montagabend eine Mehrheit für das Projekt aus. Die Beratungen gehen weiter. Entscheiden muss letztlich der Stadtrat.

Private Initiatoren wollen Dresden am 13. und 14. Januar 2018 zum Austragungsort des Ski-Weltcups machen. Im Stadtrat waren die dafür nötigen Zuschüsse der Stadt im Dezember zunächst auf Eis gelegt und Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) aufgefordert worden, detaillierte Pläne vorzulegen.

Der Skilanglauf-Weltcup ist eine jährlich zwischen November und März an verschiedenen Standorten ausgetragene Wettkampfserie. Dresden soll ab 2018 dazugehören. Das planen die beiden Journalisten René Kindermann und Torsten Püschel, die vor allem aus dem MDR-Fernsehen bekannt sind. Sie sind die alleinigen Gesellschafter der City-Ski GmbH & Co. KG mit Sitz in Dresden, die als Veranstalter des FIS Ski-Weltcup Dresden auftritt. Der Gesamtetat der Veranstaltung werde mit etwa 1,2 Millionen Euro beziffert. Davon sollen je ein Viertel (300 000 Euro) durch die Förderung der Stadt und des Freistaates Sachsen aufgebracht werden. Weitere Einnahmen würden durch die FIS, über Sponsoren sowie über die Zuschauer (Tickets, Catering) erwartet. Das finanzielle Risiko liege beim Veranstalter, betont die Stadt.

Nach längerer Diskussion habe der Umweltausschuss vor allem mit den Stimmen von CDU und SPD für das Projekt gestimmt. Rene Kindermann habe bei der Präsentation einen guten Eindruck hinterlassen, hieß es. Linke und Grüne enthielten sich. Die Linke-Fraktion hat sich bereits gegen die Pläne ausgesprochen. Unter anderem weil Dresden kein ausgewiesener Wintersportort sei. In der Fraktion wird der Nutzen für die Stadt angezweifelt. Bei den Grünen gibt es noch keinen Beschluss über die Haltung der Fraktion, dort sind aber Sympathien erkennbar.

Von Ingolf Pleil

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