Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Stadtpolitik Trauerstimmung im liberalen Haus in Dresden: FDP verpasst Einzug in den Bundestag
Dresden Stadtpolitik Trauerstimmung im liberalen Haus in Dresden: FDP verpasst Einzug in den Bundestag
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:17 09.09.2015
Quelle: Julia Vollmer

Das erste Mal seit ihrer Gründung. „Ich bin natürlich sehr enttäuscht, aber noch gebe ich die Hoffnung nicht auf“, so Matteo Böhme, der Dresdner Spitzenkandidat gegenüber DNN-Online.

„Wir haben zu Beginn des Wahlkampfes zu sehr auf uns und zu wenig auf den Wähler geachtet, das war ein Fehler. Sollten wir den Einzug in den Bundestag nicht schaffen, werde ich mit aller Kraft für die FDP in Dresden weiter kämpfen“, so Böhme.

[gallery:500-2685882759001-DNN] Ebenso fassungslos über das schlechte Abschneiden zeigte sich das Dresdner Julia-Mitglied Rudi Anscherl. „Wenn die FDP tatsächlich das erste Mal den Einzug in den Bundestag verpasst, wäre das ein klare Zäsur für Deutschland“, so Anscherl. Doch die Vorbereitung der Jungliberalen für die Landtagswahl in Sachsen laufe auf Hochtouren und man wolle nicht aufgeben.

Julia Vollmer

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ausgelassen und Kiezkneipen-mäßig ging es bei den Linken zu, die ihre Wahlparty im vollen Großen Saal im „Haus der Begegnung an der Großenhainer Straße steigen ließen.

09.09.2015

Volle Bude, aber eher gedrückte Stimmung herrschte bei den Dresdner Grünen, die ihre Party in der „Grünen Ecke“ am Bischofsplatz feierten. „Unser Ergebnis ist enttäuschend, die Niederlage kann man nicht beschönigen“, räumte Spitzenkandidat Stephan Kühn schon am frühen Abend ein.

09.09.2015

Mit einem starken Ergebnis hat die Alternative für Deutschland (AfD) auch in Dresden überrascht. Mit einem Zweitstimmenanteil von rund 7 Prozent landeten die Eurokritiker in Dresden sogar deutlich vor der FDP.

09.09.2015