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Stadtpolitik Streit um Sanierung der Hans-Böhm-Straße: Anwohner reichen Petition ein
Dresden Stadtpolitik Streit um Sanierung der Hans-Böhm-Straße: Anwohner reichen Petition ein
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23:42 09.09.2015

"Das war schon ein bizarrer Auftritt", findet Franke. "Der Amtsleiter hat alle Einwände und Bedenken der Bürger vom Tisch gewischt. Das ist allen bitter aufgestoßen."

Ortsbeirat Sebastian Kieslich (CDU) sah es ähnlich: "Der Amtsleiter sieht trotz aller Einwände keine Notwendigkeit, etwas zu ändern. Die Anwohner waren ziemlich konsterniert." Auf zwei Sitzungen des Ortsbeirates und einer Einwohnerversammlung sei über das Thema gesprochen worden - offenbar umsonst.

Die Stadt plant, die Hochwasserschäden an der 160 Meter langen, engen Sackgasse zu reparieren. Hauptkritikpunkt der Anwohner: Der dabei geplante Mülltonnensammelplatz an der Goetheallee. Wegen der Sanierung der Sackgasse darf aus rechtlichen Gründen das Müllauto nämlich nicht mehr rückwärts zu den Häusern der Anwohner fahren. Deshalb sollen sie die Behälter selbst zum künftigen Sammelpunkt bringen. "Das kurbelt natürlich den Tourismus an, wenn die Leute aus den Reisebussen auf unsere Mülltonnen schauen", meint Franke sarkastisch. Für ihn ist die Hans-Böhm-Straße ein Modellfall für die Sanierung vieler kleiner Straßen in Blasewitz, die zur Elbe führen. "Wollen wir dort überall Mülltonnensammelplätze einrichten?"

25 Anwohner der Hans-Böhm-Straße haben jetzt laut Kieslich eine Petition unterschrieben. Damit wird sich der Petitionsausschuss des Stadtrates mit dem Ausbau der Hans-Böhm-Straße befassen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.03.2015

Thomas Baumann-Hartwig

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