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Stadtpolitik Stadtratsmehrheit will Straßenmusik in Dresden wieder weitgehend freigeben
Dresden Stadtpolitik Stadtratsmehrheit will Straßenmusik in Dresden wieder weitgehend freigeben
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20:53 09.09.2015
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Zudem sollen ein Mindestabstand zwischen zwei Künstlern und eine eingeschränkte Spielzeit an sensiblen Orten eingehalten werden.

Im August 2014 hatte die Stadtverwaltung eine vergleichsweise strenge Regelung erlassen. Seitdem müssen Musiker eine Sondernutzungserlaubnis erwerben, zudem darf nur zu bestimmten Zeiten und an festgelegten Orten gespielt werden. Begründet wurde dies mit zahlreichen Beschwerden von Händlern und Anwohnern. Die Regel wurde in der Straßenmusik-Szene und im Stadtrat harsch kritisiert. In der Praxis hielten sich viele Musiker jedoch nicht an die Anordnung.

Die Erlaubnis soll künftig nur noch nötig sein, wenn ein Musiker an einem Ort länger als 30 Minuten spielen oder singen will. Ziel sei, den Musikern ihre Arbeit zu erleichtern und gleichzeitig den bürokratischen Aufwand für die Verwaltung zu verringern.

"In dem seit zwei Jahren schwelenden Streit hatten zuletzt nicht nur zahlreiche Touristen und Einwohner Dresdens eine Wiederbelebung der innerstädtischen Plätze und Straßen gefordert - auch eine Umfrage des City-Managements bei Gastro- und Hotelbetrieben hatte eine breite allgemeine Unterstützung für die Straßenkunst aufgezeigt", argumentiert Piraten-Stadtrat Norbert Engemaier (Fraktion Die Linke).

sl

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