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Stadtpolitik Stadt Dresden will sparen - Wahlvorstände sollen eigenes Handy nutzen
Dresden Stadtpolitik Stadt Dresden will sparen - Wahlvorstände sollen eigenes Handy nutzen
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20:50 09.09.2015

Bisher hat die Landeshauptstadt Dresden den engagierten Ehrenamtlichen, die sich an den Wahlsonntagen für das Gemeinwohl einsetzen, ein Handy zur Verfügung gestellt. Ein nicht ganz billiges Unterfangen, wie Sittel vorrechnet: Die Mobiltelefone liegen ja nicht bei der Stadt im Schrank, sie müssen gemietet werden.

Das geht ins Geld: Zur Bundestagswahl 2013 mietete die Stadt 360 Handys zum Stückpreis von 16,20 Euro an, macht 5832 Euro. Die Bereitstellung der SIM-Karten kostete 25 Euro pro Stück, in Summe also 9000 Euro. Die anteilige Monatsgrundgebühr war da nur noch ein Klacks mit 99 Euro. Insgesamt musste die Stadt 14 931 Euro für die Kommunikation am Wahlsonntag auf den Tisch legen.

Das waren aber nur die Kosten, die in Heller und Pfennig zu berechnen sind: Schließlich mussten Stadtmitarbeiter die gemieteten Mobiltelefone vor jedem Urnengang prüfen, laden und mit aktueller Uhrzeit und Datum versehen. "Bei ein bis zwei Wahl- und Abstimmungstagen im Jahr stehen Aufwand und Nutzen in keinerlei Relation", stellte Sittel denn auch fest.

Die Lösung: Die Wahlvorstände erhalten eine Handypauschale von fünf Euro für den Wahlsonntag. In Zeiten von Flatrates sicher kein Minusgeschäft für die Ehrenamtlichen. Statt knapp 15 000 Euro müsste die Stadt bei zwei Wahlvorständen in den 360 Urnenwahllokalen nur noch 3600 Euro bezahlen - 11 400 Euro gespart.

Und: Angesichts der Vielzahl an Handys und Smartphones würde es dem einen oder anderen Wahlvorstand schwerfallen, sich in die Bedienung des von der Stadt gemieteten Handys hineinzudenken. Während beim eigenen Funktelefon eine Fehlbedienung eher ausgeschlossen ist. Sittels Vorschlag spart also nicht nur Geld, er sorgt auch für stabile Verbindungen zur Stadtratswahl im Mai und Landtagswahl im August.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.02.2014

Baumann-Hartwig, Thomas

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