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Stadtpolitik Sozialbürgermeister Martin Seidel zieht positive Bilanz der Bürgerarbeit in Dresden
Dresden Stadtpolitik Sozialbürgermeister Martin Seidel zieht positive Bilanz der Bürgerarbeit in Dresden
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23:13 09.09.2015
Quelle: Stephan Hönigschmid

 

Noch bis zum 1. Juli konnten in Dresden Bürgerarbeitsstellen für Hartz-IV-Empfänger eingerichtet werden, die maximal bis zum 31. Dezember 2014 laufen können, weil das Programm dann endet. Wie Seidel berichtet, sind bei Dresdner Vereinen insgesamt 775 Bürgerarbeitsplätze geschaffen worden, größtenteils im sozialen Bereich sowie in der Kinder- und Jugendbetreuung.

„Über diesen gemeinsamen Erfolg freuen wir uns sehr. [link:700-NR_DNN_47099-2] übernehmen sinnvolle Tätigkeiten, die im öffentlichen Interesse liegen. Dabei frischen sie ihre Berufskenntnisse auf und erwerben neue Kompetenzen. Das ist ein Gewinn für alle“, so Seidel.

Trotz der positiven Bilanz der Bürgerarbeit stellte der Sozialbürgermeister aber klar, dass es ebenso zur Wahrheit gehöre, dass viele Teilnehmer der Bürgerarbeit auch nach deren Ende 2014 keine reguläre Arbeit finden werden: „Auch in Zukunft werden wir einen öffentlichen Beschäftigungssektor brauchen, weil manche Leute am Arbeitsmarkt nicht vermittelt werden können.“ Allerdings sei es notwendig, die Bezahlung in Zukunft so gestalten, dass nicht noch zusätzlich Sozialleistungen beantragt werden müssen.

Stephan Hönigschmid

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