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Stadtpolitik Schönfeld-Weißig kritisiert Pläne für Schulbezirke
Dresden Stadtpolitik Schönfeld-Weißig kritisiert Pläne für Schulbezirke
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07:03 24.10.2018
Symbolfoto. Quelle: Vladimir Zaplakhov
Dresden

Im Hochland gärt es: Die Ortsvorsteherin von Schönfeld-Weißig, Daniela Walter, kritisiert die Pläne der Stadt für die Zusammenlegung von Schulbezirken. „Das verstößt gegen den Eingemeindungsvertrag“, erklärte die CDU-Politikerin.

Die Stadt will die Grundschulbezirke von Schönfeld-Weißig und Loschwitz zusammenlegen und beruft sich dabei auf eine Einwohnerversammlung im Mai. Dort sei der Wunsch geäußert worden, Kindern aus Pappritz die Möglichkeit für den Besuch der 88. Grundschule (derzeit Dresdner Straße Hosterwitz, perspektivisch in Niederpoyritz am Plantagenweg 3) zu eröffnen.

Für Walter hat dieser Wunsch den Charakter einer Einzelmeinung. Sie befürchtet Nachteile für die Grundschule in Weißig. „Die Schule muss dringend erweitert werden“, erklärt die Ortsvorsteherin, die für die CDU auch im Stadtrat sitzt. Die Verhältnisse seien „höchst beengt“, eine Brandschutzsanierung sei notwendig. Die Stadt arbeite jedoch nicht mit dem nötigen Nachdruck daran. Mit der Zusammenlegung der Schulbezirke könnte die Bereitschaft zur Erweiterung weiter nachlassen, befürchtet Walter. Der Besuch der 88. Grundschule sei bei getrennten Schulbezirken auf Antrag möglich.

Die Stadtverwaltung widerspricht den Befürchtungen. In der Beschlussvorlage für den Stadtrat heiße es, „grundsätzlich stellt diese Zusammenlegung der Grundschulbezirke jedoch keine Lösung für den Erweiterungsbedarf an der Grundschule Weißig ,Hutbergschule’ dar“. Vielmehr werde durch das Schulverwaltungsamt der Landeshauptstadt hierfür „eine kleinräumige bedarfsgerechte Lösung im Bereich der Ortschaft Schönfeld-Weißig angestrebt.“ Insofern seien die Bedenken der Ortsvorsteherin unbegründet.

Das Schulverwaltungsamt fügt jedoch hinzu: „Es handelt sich bei dem Vorschlag um eine Anregung aus der Bevölkerung, die dem Stadtrat zu weiteren Befassung zu übergeben ist. Die Konformität zum Eingemeindungsvertrag muss selbstverständlich im weiteren Vollzug einer diesbezüglichen Stadtratsentscheidung geprüft werden.“

Von Ingolf Pleil

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