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Runder Tisch „Asyl in Dresden“ bringt auch in der zweiten Sitzung keine konkreten Ergebnisse

Runder Tisch „Asyl in Dresden“ bringt auch in der zweiten Sitzung keine konkreten Ergebnisse

Der Runde Tisch „Asyl in Dresden“ befindet sich auch nach seiner Konstituierung im Juli in seiner Findungsphase. Vertreter der Träger, der Flüchtlingssozialarbeit –Mitglieder des Ausländerbeirates, Deutschlehrer, die ehrenamtlich Sprachkurse anbieten, verschiedene Organisationen und Mitarbeiter des Sozialamtes – trafen sich in und unter der Moderation der Bundeszentrale für politische Bildung Sachsen.

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Flüchtlinge vor Lampedusa: Will man den Asylbewerbern den Aufenthalt in Dresden erträglich gestalten, müssen alle Akteure zusammenarbeiten.

Quelle: Ettore Ferrari/Archiv

Der Anlass liegt auf der Hand: Dresden muss in diesem und im kommenden Jahr deutlich mehr Flüchtlinge aufnehmen als ursprünglich erwartet. Wie viele es genau werden, kann ist noch nicht klar. Die Stadtverwaltung macht sich allerdings schon auf die Suche nach Objekten, um bis Ende 2016 mindestens 1000 zusätzliche Plätze in Übergangswohnheimen und 1300 in dezentralen Wohnungen bereitzustellen. Der große „Welle“ wird bereits für diesen Herbst und den Anfang des kommenden Jahres erwartet. Eines ist jetzt schon sicher: Auf die Dresdner Akteure, die mit den Asylbewerbern arbeiten, kommt eine Mammutaufgabe zu.

Der Runde Tisch sieht sich als Kommunikationsplattform, die eine Koordination der unterschiedlichen Bemühungen ermöglicht. Doch darum sollte es am Montag zunächst nicht gehen. Torsten Weber vom Männernetzwerk Dresden hielt einen Vortrag über das „Phänomen des allein reisenden jungen Mannes“ und beschrieb unter Zuhilfenahme gendertheoretischer Ansätze die Angst vorm „großen schwarzen Mann“.

Danach tauchte schnell die Frage nach dem Sinn des Vortrages auf. „Es geht darum, über die Vorurteile zu reflektieren“, sprang der Moderator dem Referenten zur Seite. „Reflektion ist ein schönes Wort“, stichelte es weiter aus dem Publikum. Auch auf einzelne Mitglieder des Ausländerbeirates rutschten auf ihren Stühlen, erinnerten daran, dass der Runde Tisch ursprünglich eine Idee ihrer Organisation war und forderten, sich mehr Gedanken über konkrete Projekte und Aktionen zu machen.

Konkret wurde es dann eher durch Zufall. Zwei Deutschlehrerinnen klagten über fehlende Räumlichkeiten. „Kommen sie zu uns, wir haben genügend Platz“, rief die Loschwitzer Ortsamtsleiterin Sylvia Günther aus der hintersten Reihe. Da war sie endlich – die Kommunikationsplattform.

Hauke Heuer

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