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Stadtpolitik Petitionsausschuss hält Hoffnung der Sachsenbad-Fans aufrecht
Dresden Stadtpolitik Petitionsausschuss hält Hoffnung der Sachsenbad-Fans aufrecht
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12:33 04.12.2016
Der Petitionsausschuss der Landeshauptstadt Dresden hat den Hoffnungen auf eine Sanierung des Pieschener Sachsenbades neue Nahrung gegeben. Quelle: fs (Archiv)
Dresden

Der Petitionsausschuss der Landeshauptstadt Dresden hat den Hoffnungen auf eine Sanierung des Pieschener Sachsenbades neue Nahrung gegeben. Der Ausschuss, dem neben Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Linke) mehrere Stadträte angehören, beauftragte die Verwaltung einstimmig, noch einmal die Optionen zur Rettung des Bades durchzurechnen. Eine Projektgruppe, der mindestens vier Stadträte angehören müssen, soll dafür sorgen, dass die Prüfung beschleunigt wird. Zum einen geht es um die Frage, ob an der Wurzener Straße ein reguläres öffentliches Bad entstehen kann, als Alternative soll ein Gesundheitsbad in Betracht gezogen werden.

Das alte Sachsenbad ist seit Jahren eine Ruine. Eine Wiederbelebung scheitert vor allem am Geld. Zuletzt war die SPD vom Sachsenbad abgerückt und hatte stattdessen einen Neubau nahe der Mälzerei vorgeschlagen.

Mehr als 4000 Menschen hatten die Online-Petition zur Rettung des Sachsenbades unterschrieben. „Das Beispiel zeigt einmal mehr, dass es sich lohnt, wenn sich Bürgerinnen und Bürger für ihre Anliegen engagieren. Ich werde mich in der Projektgruppe einbringen“, kündigte die Grünen-Stadträtin Kati Bischoffberger an. „Mich freut die fraktionsübergreifende Einigung, da ich glaube, dass Mehrheitsentscheidungen, über politische Lagergrenzen hinweg, nachhaltiger sind!“

sl

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