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Stadtpolitik Pegida bringt erstmals 2017 mehr als 2000 Menschen auf die Straße
Dresden Stadtpolitik Pegida bringt erstmals 2017 mehr als 2000 Menschen auf die Straße
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09:27 14.03.2017
Archivbild.  Quelle: Archiv
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Dresden

 Das islam- und asylfeindliche Bündnis Pegida hat am Montagabend laut Forschungsgruppe Durchgezählt zwischen 2000 und 2500 Menschen auf den Dresdner Altmarkt gebracht. Es ist das erste Mal in diesem Jahr, dass sich mehr als 2000 Pegidisten versammelten. Vor Wochenfrist kamen bei regnerischen Wetter rund 1800 Teilnehmer.

Ines Claudia Gemeinert, die seit Herbst für den von der Stadt als nicht vertrauenswürdig eingestuften Pegida-Chef Lutz Bachmann und seinen Vize Siegfried Däbritz die Versammlungsleitung übernommen hat, hat zu Beginn einen in der Montagsausgabe der Dresdner Neuesten Nachrichten erschienen Beitrag referiert, in dem es um Pläne der Stadtverwaltung ging, die Gebühren für Sportstätten zu erhöhen. In nicht immer zusammenhängenden Sätzen versuchte sie, eine Verbindung zwischen höheren Preisen und „den vielen Neubürgern“ herzustellen, ohne sich um einen nachvollziehbaren Kausalzusammenhang zu bemühen. Dennoch gab es die einkalkulierten „Abschieben“-Rufe.

Nach ihr machte Philip Stein Werbung für das neurechte „Ein Prozent“-Bündnis. Man sei keine verschwindend kleine Gruppe mehr, sagte er vor der versammelten Menge von Pegida-Anhängern, die gemessen an Dresdens Einwohnerzahl längst im Promillebereich angekommen ist. Er beschloss seine Rede mit einem Zitat des Rechtsterroristen Ernst von Salomon.

Pegida-Chef Bachmann war nach einem kurzen Gastspiel in der vergangenen Woche erneut nicht anwesend. Vize Däbritz übernahm nach der Demo durch die Altstadt, bei der etwa 120 bis 145 Menschen von „Nope“ in Hör- und Sichtweite Gegenprotest leisteten, den dritten Redeteil. Für die nächste Versammlung ist Kleinverleger Götz Kubitschek angekündigt, der schon mehrfach als Hauptredner bei Pegida fungierte.

Von uh

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