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Stadtpolitik Paradigmenwechsel mit Finanzierungsproblem: Verkehrsentwicklungsplan 2025 plus beschlossen
Dresden Stadtpolitik Paradigmenwechsel mit Finanzierungsproblem: Verkehrsentwicklungsplan 2025 plus beschlossen
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17:41 09.09.2015
In zwei Jahren könnten Straßenbahnen über die Oskarstraße in Dresden fahren. (Archiv) Quelle: virtualarchitects.net
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Damit kann das mehr als 200 Seiten starke Strategiepapier auf einer der nächsten Sitzungen des Stadtrates diskutiert und beschlossen werden.

Verkehrsentwicklungsplan 2025 plus:

 „Neue Mehrheiten machen es möglich“, erklärte Axel Bergmann, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, mit Blick auf die Vorgeschichte. Exakt am 7. Oktober 2013 wurde der Verkehrsentwicklungsplan im Ortsbeirat Prohlis als erstem Gremium diskutiert. Nach der Vorstellung in den Ortsbeiräten stand das Papier erstmals im Januar auf der Tagesordnung des Stadtentwicklungsausschusses. Der Beschluss wurde vertagt, auch auf zwei Sitzungen im April sowie einer im Mai wurde die Thematik nicht behandelt.

Mit dem „Verkehrsentwicklungsplan 2025 plus“ läutet die Stadt laut Bergmann einen Paradigmenwechsel in der Verkehrspolitik ein. Statt einer Bevorzugung des Autos als Verkehrsmittel und der Forcierung von Straßenbau propagiere der Plan das gleichberechtigte Miteinander von Öffentlichem Personennahverkehr, Motorisiertem Individualverkehr, Fahrrad- und Fußgängerverkehr. Der Plan sei ein strategisches Instrument und gebe die Richtung vor, so der SPD-Stadtrat. Wirkung kann das Papier aber nur entfalten, wenn die Finanzierung der Einzelmaßnahmen geklärt ist. Laut Matthias Mohaupt, Abteilungsleiter Verkehrsentwicklung, enthält der Verkehrsentwicklungsplan Vorschläge mit einem Volumen von 1,2 Milliarden Euro. Davon dürfte nur ein Bruchteil verwirklicht werden können.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 7. November 2014.

tbh

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