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Stadtpolitik Ortsbeirat lehnt neue Umbauidee kategorisch ab
Dresden Stadtpolitik Ortsbeirat lehnt neue Umbauidee kategorisch ab
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17:59 09.09.2015

Diese überraschend eingearbeiteten Neuerungen erklärte der stellvertretende Chef des Straßen- und Tiefbauamtes, Gunther Hentschelmann, den Ortsbeiräten. Demnach soll der eigene Gleiskörper für die Straßenbahnen zwischen Albertplatz und Katharinenstraße verkürzt werden, damit die Autos stadtauswärts wie früher auch über die Schienen fahren können.

Auch sind an mehreren Kreuzungen kombinierte Fahrspuren für geradeaus und links abbiegende Autos eingeplant. Dies sei "faktisch eine vierspurige Variante", räumte Hentschelmann selbst ein und berichtete, die Spitze der Stadtverwaltung habe diese Ideen eingebracht. Im Klartext: Sie stammen entweder von Baubürgermeister Jörn Marx oder von OB Helma Orosz (beide CDU). Der Ortsbeirat, darunter auch die CDU-Vertreter, lehnten diese sogenannte Variante 7m ab. Die neuerliche "Schlechterstellung des öffentlichen Nahverkehrs", kritisierte SPD-Ortsbeirat Christoph Meyer. Seinen CDU-Kollegen Lutz Barthel erregte vor allem die Vorgehensweise der Stadtspitze. Einig waren sie sich schließlich in der Ablehnung der neuen Ideen.

Auch die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB), die in der Sitzung am Montagabend durch ihren Verkehrsmanager Jan Bleis vertreten wurden, lehnen die neuen Überlegungen ab. Er begründete die Ablehnung mit neuen Behinderungen für die Straßenbahnen und sagte, die Variante 7 sei aus DVB-Sicht bereits ein Kompromiss gewesen. Die "7m" ist für das Unternehmen kein Thema.

"Ich kann das nur zur Kenntnis nehmen", stellte Hentschelmann zu der Kritik am Montagabend mehrfach fest, zuckte mit den Schultern und schüttelte den Kopf. Zur Verteidigung der neuen Ideen, die die Verwaltungsspitze eingebracht hat, sagte er hingegen nichts. cs

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.07.2013

Ch. Springer

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