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Stadtpolitik Ortsbeirat Neustadt stimmt für zusätzliche Asylplätze und Marienallee als Einbahnstraße
Dresden Stadtpolitik Ortsbeirat Neustadt stimmt für zusätzliche Asylplätze und Marienallee als Einbahnstraße
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16:46 08.12.2015
Quelle: Anja Schneider
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Dresden

Im Ortsbeirat Neustadt gab es am Montagabend wenig Überraschungen.  Die Vorlage zur Schaffung zusätzlicher Unterbringungskapazitäten im gesamten Stadtgebiet wurde mit einer Enthaltung des AfD-Ortbeirats fast einstimmig durchgewunken.

Die Vorlage sieht vor, weitere 1228 Plätze für Flüchtlinge zu schaffen. Dafür müssten 8,3 Millionen Euro für Sanierung und Ertüchtigung und 1,5 Millionen für die Erstausstattung zur Verfügung gestellt werden. In der Vorlage stehen die Objekte der ehemaligen Feuerwache an der Katharinenstraße in der Neustadt sowie Objekte an der Boxberger Straße, der ehemalige Schule an der Altenberger Straße 83, der Dresdner Straße 61, der Ginsterstraße 1 und 3, der Straße zur Wetterwarte 34, der Buchenstraße und an der Waltherstraße.  Außerdem sieht die Vorlage vor, Sanitärcontainer anzukaufen und eine Containeranlage aus dem Krankenhaus St. Joseph zu erwerben. 

Außerdem auf der Tagesordnung stand ein Antrag der CDU-Fraktion, die Marienallee in eine Einbahnstraße umzuwandeln. Wenn es nach dem Willen des Ortsbeirat Neustadt geht, soll die Straße künftig nur noch in Richtung Stauffenbergallee befahrbar werden. Immer wieder hatte es in der Vergangenheit Beschwerden von Anwohnern über die Zunahme des Verkehrs und damit der Lautstärke auf der Marienallee gegeben.

Vollkommen einig waren sich die Räte am Montagabend bei einem Antrag der FDP gemeinsam mit den Freien Bürgern. Die Liberalen setzen sich für eine Überquerungmöglichkeit der Albertstraße am Archivplatz ein. Im Oktober hatte die Stadt mitgeteilt, dass die Fußgängerbrücke über die Albertstraße ab sofort gesperrt sei. Die Querung zwischen Neustädter Markthalle und Hauptstaatsarchiv sei nicht mehr sicher. Der Ortsbeirat bekannte sich in der Sitzung zu einer barrierefreien und sicheren Überquerungsmöglichkeit.

Julia Vollmer

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